The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben

The Imitation Game“ spannungsgeladener und dramatischer Thriller mit einem fantastischen Hauptdarsteller.

The Imitation Game

Regie: Morten Tyldum
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Mark Strong
Genre: Drama, Thriller

Morten Tyldums (Hodejegerne) „The Imitation Game“ hält in allem Maße, was er verspricht. Benedict Cumberbatch (Starter for 10) für die Rolle des Alan Turing zu besetzen war eine vorzügliche Wahl. Die Oscarnominierung ist auf jeden Fall gerechtfertigt, den Benedict spielt diesen Charakter nicht nur, er lebt ihn. Großartig ist auch Matthew Goode (Watchmen) und der Rest des Mathematiker-Teams, das versucht, den Code der Enigma zu entschlüsseln. Keira Knightley (Domino) spielt überzeugend, jedoch nicht wirklich oscarreif. Hier spiele ich ebenso auf die diesjährige Nominierungen an, denn Keira ist in diesem Business schon immer ein kleiner Schwächling gewesen. Manchmal ist sie einfach nur ein schönes Gesicht, kann aber auch durchaus hervorragende Leistungen vollbringen, wie in „Domino„, „The Duchess“ oder vor allem in „A Dangerous Method“ zu sehen war. Da sie für die Rolle der Joan Clarke nun für den Oscar nominiert wurde, hatte ich doch ein bisschen mehr von ihr erwartet.
Morten Tyldum (Buddy) schaffte es, die 114 Minuten Laufzeit des Filmes perfekt zu füllen. Durch die reibungslose Erzählstruktur entstehen keinerlei Lücken oder Pausen und so merkt der Zuschauer gar nicht, dass sich „The Imitation Game“ schon dem Ende nähert. Es ist vor allem aber auch die Spannung und die Erzählweise, die den Zuschauer fesseln und von Anfang bis Ende unterhält und dessen Aufmerksamkeit an die Leinwand bannt. Nur die Zeitsprünge überfordern den Zuseher am Anfang etwas, es wird 1951 eingeblendet, es wird eine kurze Szene gezeigt, in der ein Mann ein Schriftstück abgibt und schon sehen wir wieder Turing bei der Arbeit. Fast so, als wäre kein Zeitsprung dagewesen und der Kinobesucher wundert sich doch erst, dass 1951 der Krieg längst vorüber war.
Auch ist die Rolle von Joan hier nicht ganz klar, zu Beginn ihres Erscheinens, heißt es, sie solle an dem Projekt mitarbeiten – was sie im wahren Leben offensichtlich auch getan hatte – im Film ist sie jedoch bei den Arbeitsabläufen nie da. Auch wurde hier der Einstieg ihrer Mitarbeit an dem Projekt anders dargestellt, als es tatsächlich der Fall war, allerdings spricht die Szene auch an, dass Frauen schon damals ebenso gescheit sein konnten, wie manche Männer.
Neben den gelungenen Szenenbildern von Maria Djurkovic (Tinker Tailor Soldier Spy) ist es vor allem der herausragende Soundtrack von Alexandre Desplat (The Grand Budapest Hotel), der den Film trägt und jede Szene perfekt untermalt.

The Imitation Game„, sehenswertes Kriegsdrama, das ganz ohne überdramatische Szenen auskommt und doch hin und wieder dem Zuschauer eine Träne entlockt.

©Warner Bros.

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4 Gedanken zu “The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben

schreib was, ich beiße nicht ;)

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