Jack Ryan: Shadow Recruit

– KANN EVENTUELL SPOILER ENTHALTEN –

Jack Ryan: Shadow Recruit“ mittelmäßiger Actionstreifen mit enormen Logiklücken.

Jack Ryan

REGIE: Kenneth Branagh
DARSTELLER: Chris Pine, Kevin Costner, KENNETH BRANAGH und Keira Knightley
GENRE: THRILLER

Es wurden ja schon einige Tom Clancys Werke verfilmt und „Jack Ryan: Shadow Recruit“ kann leider nicht von sich behaupten, in der oberen Riege mitspielen zu dürfen. Der Steifen kommt mäßig in Schwung, erst in der Mitte gibt es ein bisschen „Mission Impossible„-Feeling und man möchte meinen, „Jack Ryan: Shadow Recruit“ könnte sich wohl doch ordentlich in das Agentenfilm-Genre etablieren. Wäre da nicht die Tatsache, dass tatsächlich zu viele Köche den Brei vermiesen. So ist es auch hier bei Kenneth Branaghs (Cinderella) Thriller, der mal wieder von nichts geringerem als den Klinch zwischen Russland und Amerika handelt. Ermüdend ist das Thema bereits seit Jahren, auch wenn es sich hierbei um eine Buchvorlage handelt, kann ich es langsam nicht mehr sehen, dass die Russen einen Anschlag planen und die amerikanischen Agenten die Welt retten müssen. Und wenn es nicht die Russen sind, sind es ja jetzt seit neuesten die Iraker oder Iraner. Klartext, es wird eintönig. Was wurde aus den machtbesessenen Irren, egal aus welchem Land, die einfach nur Gold stehlen, Drogen verkaufen oder sonst was wollten? Am Ende ist es doch immer eine Bombe, die im Grunde schon 10 Mal explodiert ist, während sich der Protagonist mit dem Gangster ein Kong-Fu-Duell liefert.
Bei „Jack Ryan: Shadow Recruit“ kommt noch hinzu, dass entweder Szenen fehlen oder der Cutter gesoffen hatte. In der einen Minute sitzt Jack noch in einem U-Bahn Tunnel und kämpft mit besagtem Gangster und schwupps sitzt er im Auto und fährt durch die Stadt. Wow, der Mann kann beamen und ich dachte das konnte er nur in „Star Trek„.

Wie schon erwähnt, weist auch das Drehbuch enorme Lücken auf, manche Handlungen der Protagonisten kann man gar nicht nachvollziehen und warum guckt Keira Knightley (Laggies) immer so merkwürdig, dass keiner ihren Gesichtsausdruck deuten kann? Ich kann sie ja wirklich gut leiden, aber ich betone immer wieder, dass sie keine schauspielerische Größe ist.
Stark ist der Soundtrack, das steht außer zweifel, auch gibt es zwischendurch wirklich spannende Passagen, die wie oben erwähnt ein bisschen „MI-Feeling“ bringen, doch richtig begeistern kann der Streifen nicht.
Was Ethan Hunt im jahrelangem Training lernt, kann Jack Ryan innerhalb von 5 Minuten, das ist wirklich beeindruckend. Auch kann er später sogar besser agieren als CIA-Supervisior William Harper (gespielt von Kevin CostnerThe War).

Jack Ryan: Shadow Recruit„, kann man mal sehen, muss man aber nicht. Für einen kurzen Action-DVD-Abend reicht er, wenn man aber wirkliche Agenten-Action haben will, greift man doch lieber zu Tom Cruise.

©Paramount Pictures


Wems trotzdem gefiel oder meine Meinung egal ist …

DVD
Bluray
Soundtrack

schreib was, ich beiße nicht ;)

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