Fragen ohne Antwort #34

1. Wann haben Sie sich das letzte Mal etwas Gutes getan?
Heute.

2. Was langweilt Sie?
Warten.

3. Würden Sie sich als „quirky“ bezeichnen?
Ja … ja doch manchmal, oft .. also ja.

4. Finden Sie, dass wir heutzutage mehr auf das Individuum acht nehmen als früher?
Nein. Oft habe ich den Eindruck, es ist heutzutage viel schlimmer und niemand nimmt mehr acht auf irgendjemand.

5. Sind Sie eine Raupe oder ein Schmetterling?
Im Moment bin ich wohl eher eine Puppe und hoffe bald zum Schmetterling zu werden.

6. Warum schreiben Sie?
Ich schreibe, seit ich schreiben kann. Warum? Weil ich es liebe! Früher habe ich einfach nur das Alphapet geschrieben, nicht nur um meine Schrift (die schön ist aber keiner lesen kann) zu perfektionieren, sondern auch weil ich es liebte. Schreiben ist für mich – wie die Musik – alles. Ich schreibe meine Gefühle, meine Gedanken, einfach meinen Senf. Danach fühle ich mich immer besser, sollte es mir vorher schlecht gegangen sein. Außerdem gibt es überraschend viele Leute, die meinen Senf auch lesen und sogar gut finden. 

7. Halten Sie es für zeitgemäß, heute noch Literatur von vor über 100 Jahren zu lesen? Warum?
Ja. Warum? Weil die Literatur damals wie heute einfach gut ist und ich es spannend finde, wie ein Dichter in der damaligen Zeit seine Gefühle zum Ausdruck brachte oder wie ein Schriftsteller seine Geschichten schrieb. Damals war auch alles irgendwie noch verworrener, eleganter.

8. Welches war in der Schule Ihr Lieblingsfach?
Kunst!

9. Gibt es ein Ereignis in Ihrem Leben, das Ihre Meinung und Einstellung zum Leben grundlegend verändert hat? Wenn ja, welches und inwiefern?
Ja. Mein tiefer Zerfall meiner Seele. Nein so schlimm war es nicht, nur die Tatsache in schwere Depressionen zu verfallen. Das hat mein Leben sehr geändert, vor allem, weil ich es in die Hand genommen habe. Jetzt bin ich positiver, lass mich von niemanden mehr ausnutzen und tue vor allem Dinge, die mich glücklich machen.

10. Eines Abends erscheint eine Fee vor Ihrer Türe, und gibt Ihnen die Möglichkeit, in die Welt Ihrer Träume zu reisen – dafür müssten Sie aber ihre komplette jetztige Existenz, mitsamt Freunden und Familie und allen Ihnen bekannten Personen, aufgeben und für immer hinter sich lassen. Was würden Sie tun?
Ich lasse die Fee ziehen und sage ihr, dass meine Welt der Träume nicht die Welt ist, in der die wichtigsten Personen meines Lebens ausgeschlossen sind. Im Grunde arbeitet das Ganze gegeneinander, denn es kann nicht meine Welt der Träume sein, wenn die anderen nicht dabei sind, also gehe ich das Risiko nicht ein, gehe nicht über Los und … oh Moment …

11. Sehen Sie Filme, nur weil Sie Fan sind, durch eine rosa Brille oder wissen Sie trotzdem um ihre Fehler und lieben sie trotz/gerade deswegen?
Ich bin mittlerweile sehr kritisch geworden. Ich sehe alle Filme, selbst auf die ich brenne, kritisch, achte auf Fehler und ja, das mache ich auch immerzu bei meinen Lieblingsfilmen. Jeder Film ist mit Fehlern bestückt, hat Passagen, die mir nicht zusagen oder unlogisch sind. Ich würde sagen, ich sehe überhaupt keinen Film durch eine rosa Brille.

12. Denken Sie, Sie können mit Film- und Seriencharakteren so mitfühlen, als seien sie real?
Ja, durchaus.

13. Haben Sie beim Filme schauen irgendeine Sache, die immer vorhanden sein muss? Damit wird nicht ein Film oder ähnliches gemeint, sondern quasi eine Art Ritual.
Ja. Ich brauch immer was zu knabbern … und FREUNDE!

14. Sollten Serien oder Filmereihen aufhören, wenn es am Schönsten ist?
Nein, sie sollten aufhören, wenn die Story den Bach runter geht, alles einseitig wird .. ach herrje ich will mich da nicht reinsteigern … „Supernatural“ … „The Vampire Diaries“ … *arrrrrg
Vielleicht sollten sie doch aufhören, wenn es am Schönsten ist, so wie „Sex and the City“ oder „The Nanny„.

15. Hat ein Film oder eine Serie Ihre Einstellung zu irgendwas (Ethik, Nahrung; Meinung allgemein) grundlegend verändert?
Ähem …. nein. Oh Moment doch. „Sex and the City“ hat meine Einstellung zu Frauenkram geändert. Jetzt mag ich den sogar!

16. Welches Jahrzehnt hat Ihrer Meinung nach die besten Filme hervorgebracht?
Das kann ich nicht sagen, ich finde in allen Jahrzenten Filme, die mir gefallen oder nicht gefallen.

17. Was war der letzte Film, der Sie wirklich vollkommen begeistert hat?
Um es mal so zu sagen, die Filme aus der „Sherlock„-Serie. Da das aber mehr Serie statt Film ist, muss ich erst mal nachprüfen, was ich in letzter Zeit so gesehen hab. Da war ein haufen Schrott dabei. „A Walk in the Clouds„, das war der Letzte und hat mit 8.5 Punkten eine der Höchstwertungen.

18. Welches Genre mögen Sie lieber? Fantasy, Science-Fiction oder gar keines von beidem?
Ganz klar Fantasy! Mit Sci-Fi kann man mich jagen!

19. Was mögen Sie lieber? Heavy Metal oder Kuschelrock?
Eigentlich mag ich keines von beidem, hin und wieder mal ein Liedchen aus dem Heavy Metal aber da ich ja wählen muss, nehme ich Kuschelrock, da kann ich wenigstens mitträllern.

20. Was bedeutet Glück für Sie?
Morgens aufzustehen.

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20 Gedanken zu “Fragen ohne Antwort #34

  1. filmschrott schreibt:

    Glück bedeutet für dich Morgens aufzustehen? Bist ziemlich bescheiden in deinen Ansprüchen, was? Find ich gut. Ich kriege quasi jeden Morgen das kalte Kotzen.

    Ich muss übrigens Einspruch dagegen einlegen, dass Serien enden sollten, wenn die Story den Bach ruter geht. Dann ist es nämlich meist schon zu spät. Serie sollten Enden, wenn die Geschichte erzählt ist. Dein Beispiel Supernatural passt da perfekt. Die Story war nach Staffel 5 erzählt und DANACH ging es den Bach runter, weil man blöderweise doch weiter gemacht hat.

    Oh, und das beste Filmjahrzehnt waren selbstverständlich die 80er. Dafür war da alles andere fürchterlich.

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    • ginadieuarmstark schreibt:

      Wenn man Zeiten hatte, an denen man nicht mehr aufstehen konnte oder wollte, ist das schon ein großes Glück, ja 🙂

      Kann ich nachvollziehen, dass es bei dir anders ist, hast es in letzter Zeit nicht leicht gehabt. 😦

      Das ist eine gute Antwort, da muss ich dir recht geben. Wenn die Geschichte erzählt ist sollten sie aufhören. „Supernatural“ geht meiner Meinung nach aber schon ab Staffel 4 den Bach runter.

      Die Mode aus den 80ern mag ich 😀 Könnte stimmen, dass da die besten Filme herstammen, könnten aber auch die Oldies but Goldies aus den Cary Grant Jahren gewesen sein 😀

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      • filmschrott schreibt:

        Okay, dann ist das natürlich nachvollziehbar. Außerdem ist es ja eigentlich absolut großartig, wenn man quasi leicht zu begeistern ist, ohne hohe Ansprüche zu haben. Bin froh, dass du das (was auch immer es war) scheinbar überstanden hast.
        Naja, Supernatural hat aber ja genau auf das Ende, was es dann in Staffel 5 gab, hingesteuert. Ursprünglich sollte da ja auch Feierabend sein und mit ein, zwei kleinen Änderungen wäre das auch ein richtig gutes Ende gewesen, finde ich.
        Die 80er hatten einfach ein weites Feld an starken Filmen aus den unterschiedlichsten Genres. Seien es die Actionfilme (Die Hard ist immer noch unerreicht), Coming-Of-Age wie Breakfast Club, Abenteuer wie Indy oder Goonies, Sci-Fi wie ZidZ, Horror wie Alien, das sind einfach ales immer noch grandiose Filme, und dazu quasi Blockbuster, die aber im Gegensatz zu späteren Jahren nicht nur auf substanzlose Action setzen. Selbst die Schrottfilme aus den 80ern sind die geilsten. Das Jahrzehnt wird man wohl qualitativ nie wieder erreichen.
        Die Cary Grant Jahre waren sicher auch stark, weil da auch einfach noch nicht diese unfassbare Überschwemmung des Filmmarkts stattfand und eigentlich nur rauskam, was auch irgendwie gut war (Ausnahmen bestätigen die Regel), allerdings fehlt mir da dann Genre-technisch im Vergleich zu den 80ies etwas die Bandbreite.
        Aber solange niemand sagt, das beste Filmjahrzehnt seien die 2010er kann ich fast mit allem leben.

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    • ginadieuarmstark schreibt:

      Gott behüte, die 2010er … da war alles mehr oder weniger eine Katastrophe. Mode, Musik, Film …

      Ich glaube das mit den 80ern trifft es perfekt, selbst ich habe da einige Lieblinge. Lethal Weapon *.*

      Ach ja … und es ist vorbei, das heißt es ist eine Krankheit, die ich immer hatte, habe und immer haben werde, aber ich kann damit umgehen und das ist gut so!

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      • filmschrott schreibt:

        Freut mich, dass du damit deinen Frieden gemacht hast und gelernt hast, damit umzugehen. Stelle ich mir schwer vor. Als (ehemals) dauer-gesunder Typ (ich war bis zu dem aktuellen Scheiß 15 Jahre bei keinem Arzt) kann ich mich nur schwer damit abfinden, wie es momentan ist. Geschweige denn, mit etwas chronischem.

        Und YEAH Lethal Weapon. Eine der wenigen Filmeihen, die noch nicht kaputt gemacht wurde, durch sinnlose Reboots, Fortsetzungen, oder ähnlichem Quatsch.

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      • ginadieuarmstark schreibt:

        Es ist wirklich ein langer und beschwerlicher Prozess, aber ich wachse daran und lerne täglich. Mir bleibt ja nichts anderes übrig 😛

        Kann ich verstehen, ich hoffe für dich, dass sich alles bald zum Guten wendet!

        Das stimmt, wobei öfter mal irgendwo auftaucht, dass es doch ein Remake geben soll … ouw …

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      • ginadieuarmstark schreibt:

        Yeah 😀

        Tatsächlich? Verdammt, das habe ich entweder vergessen, verdrängt oder nicht gewusst 😛

        Es war mal ein 5ter Teil im Gespräch, das weis ich noch, aber naja. Das wird wohl nicht mehr kommen und anscheinend ist das auch wirklich gut so.

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  2. Wortman schreibt:

    quirky… was soll das denn darstellen?
    Du möchtest ein Schmetterling werden? Fehlt da ein anständiger Kerl? 😉 😀

    Schöne Antwort mit dem glück 🙂
    Das stimmt, diese Fee würde ich auch ziehen lassen. Was wäre das für ein Leben, wenn man seine Träume komplett alleine durchleben sollte. Das macht keinen Spaß.

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    • ginadieuarmstark schreibt:

      quirky heißt „skurril“, „schrullig“, „seltsam“. Der Schreiber wollte das Wort so lassen 🙂

      Nein, natürlich fehlt zum Schmetterling werden kein Kerl. Das hat nur mit mir selbst zu tun und meiner Entwicklung.

      Danke 🙂

      Meine Rede. Irgendwie hat sich die Fee damit auch selbst ins Aus gschossen 😀

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  3. olivesunshine91 schreibt:

    Quirky muss ich mir merken – interessantes Wort 😀
    Aber deine nicht vorhandene Sympathie für Warten teile ich, bei mir kann man es sogar Hass nennen. ^^

    Insgesamt tolle Antworten! Das mit „The Vampire Diaries“ kann ich nachvollziehen, hab damals nach der dritten Staffel aufgehört, weil es mir zu blöd war.

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    • ginadieuarmstark schreibt:

      Ich merke es mir wohl auch, hatte ich vorher auch noch nie gehört, aber wie heißt es so schön? Google ist dein Freund 😀

      Ja nich? Es gibt nichts schlimmeres als warten. Ich bin froh, dass ich nicht auf die Bahn oder nicht mehr auf den Bus angewiesen bin. Das waren Zeiten der Hölle!

      Dann hast du das Beste von Vampire Diaries ja gesehen, danach ging es den Bach runter.

      Danke 🙂

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