Captain America: The First Avenger

Captain America: The First Avenger„, langweiliger Null-Story-Streifen gespickt mit gefühlten tausend Explosionen.

Captain America The First Avenger

REGIE: Joe Johnston
DARSTELLER: Chris Evans, Sebastian Stan, Hayley Atwell, Samuel L. Jackson, Dominic Cooper, Hugo Weaving, Stanley Tucci, Tommy Lee Jones
GENRE: Actionfilm, Abenteuerfilm, Science Fiction-Film

Joe Johnston (Jumanji) ist wohl ein Fan von vielem Bla Bla und haufenweisem Gebrabbel, denn genau das enthält sein Streifen „Captain America: The First Avenger“ nämlich am Meisten. Der Film braucht doch tatsächlich eine Stunde Anlauf, um aus Steve Rogers (Chris Evans), Captain America zu machen und dann darf sich der Zuschauer nur an einer Bilderschau von Kampfszenen und Explosionen ergötzen. Wenn das noch nicht langweilig genug war, dann fährt Johnstons Werk auch noch mit den vorhersehbarsten Szenen der Filmgeschichte auf und lässt den Zuseher fühlen, das Drehbuch bereits gelesen zu haben.
Chris Evans (Fantastic Four) muss eigentlich keine sonderlich große Leistung bringen, zudem sieht er ziemlich aufgeblasen aus. Der restliche Cast ist zwar mit klasse Darstellern besetzt, die aber nicht erwähnt werden müssen, denn auch diese waren mehr als verschenkt. Johnston lässt hier buchstäblich die Puppen tanzen, mehr kann hier keiner bieten. Nicht einmal Hugo Weaving (The Matrix) kann den Bösewicht vollends entfalten und das ist schon ein Jammer.
Musikalisch kann „Captain America: The First Avenger“ wieder ein paar Punkte gewinnen, doch gehen diese fast komplett bei der Umsetzung der Action schon wieder flöten. So gibt es ein paar Kampfszenen und schnell aufeinander folgende Explosionen, das ist aber leider auch schon alles. Ach ja, geschossen wird ja auch noch und das mal wieder so typisch amerikanisch „Ich schieße, treffe aber nicht auf einen Meter!
Die Effekte sind so schlecht gemacht, dass der Zuschauer regelrecht merkt, wann hier gefaked wird. Der schmächtige Evans zu Anfang sieht so unecht aus, das kann jede Photoshop-Laie schon besser. Außerdem sehen die Darsteller in den Szenen oft reingeschnitten aus. Storytechnisch sinkt „Captain America: The First Avenger“ vollends in den Keller, denn davon besitzt der Streifen so gut wie gar nichts. Diese historischen Hintergründe wirken fehl am Platz, die Gerätschaften und Waffen wirken unglaubwürdig und das selbst für einen Superheldenstreifen.
Diese Nazi-Kiste ist auch schon zum Gähnen, da fragt man sich schon, ob sich die da drüben in Hollywood wirklich nichts mehr einfallen lassen können.

Captain America: The First Avenger„, langweiliges Bla Bla, gemischt mit unterdurchschnittlicher Action und gewürzt mit „Das haben wir doch eh schon tausend Mal gesehen„. Meine Lieblingsszene war die, als Captain America über eine Brücke läuft und etliche Soldaten auf ihn schießen. Mit Maschinengewehren. Keiner trifft. – Sarkasmus Ende.

 ©Marvel Enterprises


4 Gedanken zu “Captain America: The First Avenger

schreib was, ich beiße nicht ;)

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