Beowulf

Beowulf „, vorhersehbarer „Heldenfilm„, der uninspirierend in Lächerlichkeit ersäuft.

Beowulf

REGIE: Robert Zemeckis
DARSTELLER: Angelina Jolie, Anthony Hopkins, Ray Winstone, Robin Wright, Crispin Glover, John Malkovich, Alison Lohman, Brendan Gleeson, Dominic Keating und Sebastian Roché
GENRE: Abenteuerfilm, Animationsfilm, Fantasyfilm, Drama

Als „Back to the Future„-Fan will man doch meinen, dass es einem Freude bereitet, wenn man schon Robert Zemeckis in der Regie liest. Aber wie allgegenwärtig bekannt, ist irren ja menschlich.
So begibt man sich mit „Beowulf “ in ein 114 minütiges Elend voller hirnloser Dialoge, oberflächlicher Charaktere und einem Score, den man nach den ersten Minuten schon nachsummen kann, weil er immer gleich bleibt und auch schon bekannt aus anderen Filmen ist.
Hinzu kommt, dass der Held wohl die größte Dumpfbacke der Welt zu sein scheint, so kann er mehr als pralle Sprüche kloppen und rumturnen wie ein Artist, nichts. Außerdem ist er von der ersten Sekunde an schon so sympathisch wie ein harter Klotz aus Beton und sogar der hat noch mehr Charme. So tut einem der arme Grendel (Crispin Glover – „Alice in Wonderland„) eigentlich ziemlich leid und man möchte diesem Beowulf (Ray Winstone – „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull„) mal ordentlich eine vor den Latz hauen. Dann besitzt der Streifen also nicht nur einen Regisseur, der eine tolle Filmreihe hervorbrachte, sondern auch noch einen guten Cast. So sieht man die bekannten Gesichter von Anthony Hopkins (The Elephant Man), Angelina Jolie (The Tourist) und auch ein wenig unerkenntlich Crispin Glover (What’s Eating Gilbert Grape). Diese Figuren sind jedoch verschenkt, was nicht unbedingt an der Animation liegen mag sondern einfach an der ganzen Aufmachung. Die Animation mag zum Teil ja sehr gut sein, dennoch bringt einem die Story dazu, seinen Kopf durchgehend gegen die Wand schlagen zu wollen. Sie strotzt geradezu vor Lächerlichkeit, außerdem ist jeder Moment so vorhersehbar wie die Arbeit am Fließband und eben auch so abwechslungsreich.
Hauptsache die Gedärme fliegen, das Blut spritzt und die Kerle können ihr Ego raushängen lassen.
Was für ein Dreck, der sich Film schimpft! „Beowulf“ ist eine Schande für alle Heldenfilme, zieht die Legende in den Schmutz und lässt seinen ‚Helden‚ wie den letzten Deppen aussehen.

Beowulf„, das Schlimmste was die Filmwelt je hervorgebracht hatte, der Schmutz unter dem Fingernagel, 114 Minuten Brechreiz erregender Bullshit, den man unmöglich ernst nehmen kann und der nicht einmal auf irgend eine Weise unterhalten kann.

©Shangri-La Entertainment


DAS HAT ES MIT DEM TOTENKOPF AUF SICH!

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9 Gedanken zu “Beowulf

  1. jacker schreibt:

    Wir picken uns momentan wohl alle die Perlen raus, nicht wahr?! 😀
    Ich hab mich wegen dieser fürchterlich creepigen Optik nie an den Film ran getraut (in POLAREXPRESS fand ich das auch schon ganz fürchterlich) – war wohl gut so…

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    • ginadieuarmstark schreibt:

      Offenkundig 😀 Der hier ist aber schon alt, ich darf nicht so viel schreiben 😦 Sehnenscheidenentzündung 😦 😦 😦 Es ist echt hart! Aber ich muss halt auch was am Blog machen, ich bin erst am Anfang ich kann mir noch keine Pause leisten^^

      Polarexpress an sich fand ich schon toll und mir gefällt die Grafik eigentlich auch. Aber der Beowulf .. es sah nett aus, das war aber auch schon alles xD

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      • jacker schreibt:

        Joa, POLAREXPRESS war als Weihnachtsfilm okay’ish. Abe rich fand den Tom Hanks mit drüber animierter CGI so weird. Es fühlte sich falsch an 😦

        Doofe Entzündung, wir brauchen doch eine wild bloggende Gina 😉 Gute Besserung, hoffe es wird schnell wieder!

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      • jacker schreibt:

        Ich versuche aktuell auch mal etwas Konstanz in meinen Blog zu bringen. Hab zahlreiche Texte auf Halde liegen, aber komme kaum dazu die zu veröffentlichen. Mein Zeit-Management ist kacke, hehe 😛

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