The Man From U.N.C.L.E.

– KANN EVENTUELL SPOILER ENTHALTEN –

The Man From U.N.C.L.E.„, peppiger Agentenfilm, mit viel Witz, Charme und Spannung.

The Man From U.N.C.L.E.

REGIE: Guy Ritchie
DARSTELLER: Henry Cavill, Armie Hammer, Alicia Vikander, Hugh Grant, Jared Harris, Elizabeth Debicki und Christian Berkel
GENRE: Thriller, Komödie, Abenteuerfilm, Actionfilm

Nachdem mich Guy Ritchie mit seinen Sherlock-Filmen schon total und kalt erwischt hatte, ich „Snatch“ auch sehr ordentlich fand und Agentenfilme einfach liebe, konnte „The Man From U.N.C.L.E.“ ja nur ein Film für mich sein. Ich behielt recht, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Der Film beginnt schon mit einer flotten und sehr interessant gestalteten Verfolgungsjagd. Tatsächlich kann er das Tempo, das er zu Beginn an den Tag legte auch fast durchgehend halten, vor allem ist da aber auch der Cast mit Schuld. Mit Henry Cavill (Man of Steel) gewann das Projekt einen ausgesprochen fabelhaften, schnöseligen Geheimagenten, im Gegenzug ist da Sympathieträger Armie Hammer (J. Edgar), der mir schon immer positiv aufgefallen war. Er spielt mehr den zurückhaltenden Typ, der einen kleinen Tick hat und ist somit auch der wesentlich interessantere Charakter. Zusammen ergeben die beiden allerdings eine hervorragende Mischung à la, Cary Grant trifft auf Agent 47. Herrlich, denn die Story spielt in den frühen 60ern und kann zusätzlich auch noch mit dem Charme alter Filme mit eben genannten Cary Grant und Audrey Hepburn mithalten. Besonders gefielen mir auch die Kostüme, ganz speziell von den Damen. Elizabeth Debicki (The Great Gatsby), die Victoria Vinciguerra spielte, war eine fabelhafte „Böse„, die einen Audrey Hepburn Stil verpasst bekam und diesen grandios trug. Auch gefiel mir die Tatsache, dass die Agenten hier, von der alten Schule waren und während ein Ethan Hunt mal eben schnell wartet, bis sein Operator die Tür per Mausklick öffnete, mussten die Spione in „The Man From U.N.C.L.E.“ noch selbst Hand anlegen und Schlösser, sowie Safes knacken. Natürlich läuft nicht in jeder Mission alles glatt und da die beiden Herren auch noch gegeneinander spielten, statt miteinander, ergibt sich hier ein spannendes Agentenabenteuer. Allerdings ist das Ensamble nicht komplett, wenn nicht auch eine Dame im Spiel wäre und so spielt Alicia Vikander (Anna Karenina), Gaby Teller, auf die die beiden Agenten acht geben mussten und die sich nicht zu schade war, den Herren auch mal die Leviten zu lesen, geschweige denn, sich selbst zu helfen, weil die Streithähne mal wieder eine unnötige Auseinandersetzung hatten.
Neben den tollen Kulissen, gab es auch einen großartigen Soundtrack serviert und auch wenn ich mit James Bond leider einfach nicht warm werde, so gefiel mir die Ausstattung im feinen Bond-Stil, außerdem gelang es Guy Ritchie, Bond und Mission Impossible irgendwie unter einen Hut zu bringen.
Nicht gefiel mir die Kampfszenen kurz vor Ende, die in verschiedenen, kleinen Bildern aufgeteilt wurden und irgendwie etwas von einem Marvel-Film bekamen. Ich als bekennender Action- und Kampfsport-Junkie kam da einfach nicht auf meine Kosten, da ich von dem ganzen Gekämpfe nichts gesehen habe. Auch bekommt „The Man From U.N.C.L.E.“ kurz vor dem Showdown einen kleinen Einknick, kann aber das Tempo schnell wieder steigern. Was nicht abriss war auf jeden Fall der Humor, der gut platzierte Gags hatte, ohne lächerlich oder albern zu wirken.

Alles in allem ist „The Man From U.N.C.L.E.“ ein „alter Klassiker“, der Spaß macht.

 ©Warner Bros. Pictures

5 Gedanken zu “The Man From U.N.C.L.E.

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