Serienmittwoch Nr. 14

Serienmittwoch am Donnerstag … sorry ich war beschäftigt mit designen, Fitness und naja arbeiten 😛 Nichtsdestotrotz mache ich auch diese Woche bei Corlys Serienmittwoch mit und diese Woche möchte sie wissen:

14.) Welche Serien mögt ihr nicht so und wieso?

©NBC

©NBC

Game of Thrones:
Ich habe das Ding jetzt komplett durchgezogen, obwohl ich die Serie echt stinklangweilig finde. Warum ich sie trotzdem geguckt habe ist die Tatsache, dass es zwei, drei Charaktere gibt, die eine wirklich interessante Geschichte zu erzählen haben und alleine da hat sich das gucken gelohnt. Kann man einfach wunderbar nebenbei laufen lassen und dann den interessanten Charakteren seine Aufmerksamkeit schenken. Verstehe den ganzen Hype nicht, hatte mich auch total auf die Serie gefreut und wurde bitter enttäuscht.

The Big Bang Theory:
Ich raffe nicht was an der Serie witzig oder genial ist. Hab hin und wieder mal rein gesehen, auch bei meiner Londonreise sogar im O-Ton, aber ständig denke ich mir „Witz komm raus!“. Und Sheldon Cooper ist für mich die nervigste Serienfigur, die jemals geschrieben wurde.

The Royals:
Auch eine Serie, auf die ich mich gefreut und mich bitter enttäuscht hatte. Normalerweise gebe ich den Serien immer die Chance, sich über mehrere Episoden hinweg zu entwickeln, aber bei „The Royals“ hat mir wirklich eine Episode gereicht um festzustellen, das jede weitere Episode reinste Zeitverschwendung ist. Vor allem nervten mich die stereotypischen Charaktere, die Mutter das Biest, die Tochter das Partyluder, der Sohn, der ganz nett ist, aber auch alles bumst was nicht bei drei auf den Bäumen ist, die Tochter des Sicherheitsbeauftragten, die mal wieder die Vernünftige ist, eine Tussi, die einfach jeder mag und nicht zu vergessen, der Papi. Alle lieben Papi, der ist so wunderbar und verständnisvoll, ein toller König und weiser Mann. Den Overkill bietet nicht nur die ganze Darstellung des Königshauses, das eher einem Freudenhaus gleicht, sondern auch die Tatsache, dass diese Serie wieder einmal von übermäßigem Drama überschattet ist. Der Thronfolger und älteste Sohn ist verunglückt, der arme Kerl war nicht einmal im Bild, nein das ist schon die erste Nachricht des Tages, als die ersten Minuten der ersten Episode laufen. Alle sind traurig, alle koksen, alle fallen aus dem Ruder .. was weiß ich, Drama Baby! *würg

The Strain:
Guillermo del Toro, der Mann der für mich Horroratmosphäre schaffen kann und Vampire, das vereint in einer Serie. Juppiee hab ich mich gefreut und auch hier wurde ich enttäuscht. Atmosphäre gibt es in „The Strain“ gar keine, die Story ist langweilig, der Protagonist ist mal wieder ein Ehebrecher und deprimierter Hundehaufen, während sich andere Menschen in komische Monster „Vampire“ verwandeln und das auf die ekeligste Art und Weis. Hauptsache das Essen kommt einem wieder hoch und man wird dabei zu Tode gelangweilt. Nach den ersten 5(?) Episoden, war dann einfach Schluss für mich.

Smallville:
Als die Serie das erste Mal im Fernsehen kam, (da waren meine Eltern noch gar nicht geschieden, fällt mir grad so auf o.O) haben wir uns alle vor die Glotze gehockt mit der hohen Erwartung „Juhuu, eine Supermanserie“. Ich fand die Serie von Anfang an richtig schlecht, irgendwie gefiel mir die ganze Geschichte nicht. Einige Jahre später, als ich Jensen Ackles aus „Dark Angel“ in „Supernatural“ wieder entdeckte und herausfand, dass er eine ganze Staffel in „Smalville“ dabei ist, hab ich mir tatsächlich diese ganze Staffel gegeben. Warum? Weil die Geschichte um JensenCharakter wirklich interessant war. Das Ganze drumherum war aber immer noch einfach viel zu doof, vor allem ist „Superman“ so eine Dummlusche, dass ich nur den Kopf schütteln kann.

The Witches of East End:
Ich habe es ja nicht so mit Hexen, hatte ich irgendwie noch nie. „Charmed“ habe ich auch bis auf ein zwei Episoden nie geguckt und irgendwie fehlt mir da ja immer noch so das Interesse dran. Von „Witches of East End“ habe ich die erste Staffel geschaut und die war wirklich nicht schlecht, nur hat es mich auch nicht so gepackt, dass ich unbedingt weiter gucken muss. Für „Charmed„-Fans ist die durchaus was, habe die auch schon meiner Mutter empfohlen, die davon totaler Fan ist. Ist halt einfach nicht meins.

Modern Family:
Von allen Seiten empfohlen, jeder schwärmt davon und Herrgott ich weiß nicht warum! Habe glaube ich auch nur die erste Episode geschaut, vielleicht auch noch die Zweite, aber herrje hat mich diese Serie aggressiv gemacht. Auch hier die ganzen Stereotypen auf einem Haufen und nebenbei elend viel Gemecker und Gezeter der Eltern, Rumgeschreie der Kinder … Einfach nur nervig!

Smash:
Erst kürzlich ausprobiert habe ich die neue Musical-Serie „Smash„. Ich liebe Musicals und ich warte schon so lange auf eine gute Serie davon. Hier wird ein Marilyn Monroe-Musical auf die Beine gestellt, was eigentlich ganz interessant wäre, weil man hier den ganzen Verlauf der Produktion zu sehen bekommt. Die ersten Episoden handelten jedoch ausschließlich vom casten einer Hauptdarstellerin und irgendwie sind auch keine Charaktere dabei, die wirklich interessant sind. Also hab ich diese Serie auch mal wieder aufgegeben, denn warum soll ich eine Serie gucken, wo mich kein Charakter interessiert?

Elementary:
Oh mein Gott, Dr. Watson ist eine Frau und zu allem Überfluss ist das auch noch Lucy Liu -.-‚
Als ich das so halbwegs verkraftet hatte, kam dann auch noch dieser Eli Stone .. ääh Sherlock Holmes um die Ecke, der wirklich der unsympathischste und nervigste seiner Reihe war. Ein nervender und unsympathischer Sherlock geht für mich gar nicht. Eli Stone war btw auch eine tolle Serie, zumindest bis Staffel 2 kam.

Glee:
„Oh freu, eine Musicalserie!“ So meine Schwester und ich damals. Jeden Montag eine Doppelfolge, die wir fleißig geguckt haben … zumindest die ersten 6, dann haben wir regelmäßig vergessen, dass die Serie existiert, geschweige denn haben einen gesunden Hass dagegen entwickelt …

„Glee“ und die Beleidigung eines Genres.

Eine irre Musikvernarrte wie ich, die obendrein noch filmsüchtig ist, flippt natürlich bei Musicals total vor Freude aus und schon lange wünschte ich mir eine Serie, statt diverser Filme. Bald hatte das elende Warten ein Ende, denn dann kam „Glee“.
Alle Hoffnung lag in „Glee“, tolle und auch anspruchsvolle Musik zum mitsingen und tanzen, Charaktere die man lieb gewinnen muss und eine Story die zwar wie in vielen Musicals eher dünn ist, aber dennoch unterhaltsam.
Also, die Erwartungen waren enorm und so ließ ich mich nicht lumpen und hockte mich tatsächlich jeden Montag Abend vor die Glotze um die langerwartete Musicalserie zu sehen.
Nach der 4ten Episode war leider dann aber Schluss.
Was war passiert?
„Glee“ entsprach so gar nicht meinen Erwartungen, so gibt es in dieser Serie nicht einen Charakter der es wert wäre, seine Geschichte zu verfolgen. Ebenso sind die Songs auch ziemlich schlecht gesungen, man muss sich sogar fragen, ob die Darsteller eigentlich wirklich singen können. Ein paar Leuchten gibt es ja doch, doch rollen sich bei den meisten mehr oder minder die Zehennägel auf.
Die Charaktere sind durchgehend unsympathisch, ja sogar ziemlich dumm. Man scheint förmlich zu spüren, wie der IQ jedes Protagonisten, minütlich sinkt und offenbar scheinen sie sich sekundlich zu fragen ob denn Hühner Ponys fressen können.
Offenbar, denn eine von denen glaubt doch tatsächlich sie sei schwanger, nur weil am Vortag, auf dem Vordach ein Storch gelandet ist.
Weil das noch nicht genug ist, ist die Story auch ziemlich albern und warum laufen die Cheerleadermädels dauernd in Uniform rum?
Highschoolsatire? Wohl kaum, denn dann würde der ganze Mist ja noch irgendeinen Sinn verfolgen.
Toll sind Gasstars wie Matt Bomer (White Collar), Gwyneth Paltrow (Iron Man) Neil Patrick Harris (How I Met Your Mother) oder John Stamos (Emergency Room), aber sich wegen den paar Talenten 45 Minuten lang quälen zu lassen, das ist es dann doch nicht wert.
Kinder, die Welt wird nicht bunter wenn man sie ansingt, Cheerleader haben auch richtige Klamotten, Highschool Schüler können auch klug sein und nein, Hühner fressen keine Ponys.
„Glee“ zieht das Genre so dermaßen in den Dreck, dass es unfeiner gar nicht mehr geht. Gegen diese Schrott ist „High School Musical“ ja ein Meisterwerk und jeder DSDS-Heini ein Wahnsinnstalent!

„Glee“, der Dreck unter dem Fingernagel, die Fäkalien im Misthaufen und der Rotz im Taschentuch. Pardon!

So ich vor etwa 3 Jahren

My So-Called Life:
Warum habe ich die Serie eigentlich bis zum Ende geschaut? Ach ja, ich mochte die Eltern von Angela recht gerne, außerdem war ja in jeder fünften Episode wenigstens einmal Jared Leto ääh Jordan Catalano im Bild. Nein wirklich, was will man mit einer Serie, wo die Protagonistin durchgehend nervt? Jeder zweite Satz von der fing an mit „Jordan Catalano …“ 

– Jordan Catalanos Haare ..
– Jordan Catalanos Ohrläppchen ..
– oooh und Jordan Catalano .. 

Warum konnte die nie mal einfach nur Jordan sagen? Das hat mich tierisch auf die Palme gebracht. Außerdem ist die ganze Person so ein tierischer Jammerhaufen gewesen und wehe einer sagt mir jetzt, Mädchen in dem Alter waren so. ICH WAR NICHT SO!
Das Gute an der Serie ist, dass sie ein Ende hat.

The O.C.:
Irgendwas haben wir immer geguckt gehabt und danach hat Papa umgeschaltet und da kam auf Pro7 oder Vox damals „The O.C.„. Hatte da immer mal rein gesehen und fand das ganz witzig, vor allem die Szenen mit Adam Brody als Seth. Später dann als wir eben unsere reguläre Serie geschaut hatten, bin ich schnell nach oben in Papas Zimmer geflitzt und durfte mir „The O.C.„. angucken, alleine halt. Hat sonst keinen interessiert und ich hatte noch keinen eigenen Fernseher im Zimmer, also war ich in Papas. Die Story war wirklich interessant, witzig und ich mochte Seth einfach total gerne. Aber irgendwann wurde die Serie so dramalastig, dass ich es einfach nicht mehr ertrug. Seth begann mit Zach über Summer zu streiten und dann noch das Ganze bescheuerte Drama mit Ryans Bruder …
Das war mir dann alles zu viel, später hab ich mal wieder rein gesehen und ich glaube Summer war Drogenabhängig, also wenn man lebt wie in „The O.C.„., ist das Leben voller Leid, egal wen es betrifft. Irgendwann hatte ich mal wieder Lust drauf, hab den Vorspann schon laufen gehabt, Ryan (*würg) gesehen und da viel mir der ganze Mist, der da kommt wieder ein. Dann hab ich’s wieder ausgemacht.

Gossip Girl:
Sah interessant aus, allerdings war mir nach ein paar Episoden auch diese Serie zu langweilig. Meine Schwester hat das Ding tatsächlich durchgezogen, aber es ist einfach ähnlich wie bei „90210“, jeder mit jedem und Drama über Drama.

Lost:
Hab ich damals wegen Ian Somerhalder mal angefangen und hab tatsächlich die erste Staffel komplett geschaut. Warum? Nicht weil es so spannend war, sondern weil ich wissen wollte, was zu Geier auf dieser bescheuerten Insel los ist. Also habe ich es durchgezogen, allerdings war die Auflösung von diesem seltsamen „Ding„, was da auf der Insel war so dämlich, dass ich mir nur dachte „und dafür hast du deine kostbare Lebenszeit verschwendet.“ Staffel zwei hatte ich dann noch angefangen, weil ich ja genauer wissen wollte, ob das denn dene ihr Ernst ist und was daraus jetzt werden soll. Irgendwie wurden da ja auch Kinder entführt und da wollte ich noch wissen, wohin die gekommen waren. Aber das war einfach alles so öde, dass ich komplett das Interesse verlor.

Zu  guter Letzt noch, denn alles muss mal ein Ende haben,
The Walking Dead:
Noch eine Serie, der ich so entgegenfieberte, dass meine Erwartungen einfach nicht erfüllt werden konnten. Die erste Episode sah vielversprechend aus, der einsame Reiter in den leeren Straßen der Stadt. Aber dann wurde es echt langweilig. Habe der Serie ganze DREI Chancen gegeben, aber aus uns wurde einfach nichts. Nachdem ich dann auch noch las, wo die Serie hinführen sollte, nämlich zu einer Art Lost mit Zombies“, dachte ich mir dann einfach „nein, ohne mich!“ Und es stimmte, denn viele heben mir bestätigt, dass die Protagonisten nichts weiter tun, als in einer Gruppe zu bleiben, weiter zu ziehen, Leute kommen, Leute gehen, dann sind sie sicher und gehen trotzdem weiter, bis andere wieder sterben. Das Verhalten der Personen in der Gruppe, das Zusammenleben in solch einer Situation sollte der Kern der Serie sein. Ich wollte Action! Zombies! Spannung! Bekommen habe ich, wie schon geschrieben, Lost mit Zombies“ .

Das war’s, bis nächste Woche zu diesem Thema! 

©BBC

©BBC

14 Gedanken zu “Serienmittwoch Nr. 14

  1. Corly schreibt:

    Huhu,

    ich glaub wir haben einen anderen Seriengeschmack.

    Charmed hab ich geliebt. Smallville fand ich auch echt gut.

    Glee ist meine absolute Lieblingsserie.

    Ich fand auch Glee hatte viele tolle Charaktere.

    Witches of East end möchte ich auch irgendwann noch sehen. Könnte mir gefallen.

    Auch The O.C. liebe ich. Wobei ich da aber nur eine Staffel gesehen hab. Von daher kann ich da zur weiteren Serie nicht wirklich mitreden.

    Lost war ich immer unsicher. Würde es wohl auch nur wegen Somerhalder gucken.

    So verschieden können Geschmäcker sein, aber das ist ja auch gut so.

    LG Corly

    Gefällt 1 Person

  2. freidichterin schreibt:

    The O.C. liebe ich auch, aber wahrscheinlich nur wegen Seth oder der gesamten Familie Cohen.
    Marissa und das gesamte Drama um die Fanmilie Cooper ging mir immer so auf die Nerven und man sollte wohl nach der ersten oder zweiten Staffel einfach aufhören, weil sie so am besten ist.
    Liebe Grüße Itchy

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