Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln

Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln„, emotionsgeladener, fantastischer und spannender Fantasystreifen, der seinem Vorgänger alle Ehre macht.

Bad Boys

REGIE: James Bobin
DARSTELLER: Mia Wasikowska, Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Sacha Baron Cohen, Anne Hathaway, Alan Rickman, Michael Sheen, Andrew Scott, Rhys Ifans, Toby Jones, Stephen Fry, Ed Speleers, Timothy Spall, Frances de la Tour, Matt Lucas, Barbara Windsor, Andrew Sachs und Paul Whitehouse
GENRE: Abenteuerfilm, Fantasyfilm

Der zweite Teil von Disneys „Alice in Wonderland“ kann sich sehen lassen, denn auch wenn Tim Burton (Edward Scissorhands) hier nicht mehr Regie führte, so war er doch als Produzent tätig und seine fantasievolle Arbeit ist auch in „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ zu sehen. Kunstvoll und ideenreich schufen die visuellen Entwickler wieder eine Welt, die zum Träumen einlädt, die aber auch hin und wieder gruselt und doch begeistert. Für meinen Geschmack empfand ich die Umgebung nicht mehr so arg CGI verwaschen, wie beim Vorgänger.
Neben den visuellen Effekten, können sich auch das fabelhafte Kostümdesign von Colleen Atwood (Fantastic Beasts and Where to Find Them) und der Score von keinem geringerem als Danny Elfman (Big Fish) sehen und hören lassen. Im ersten Teil gefiel mir der Hut des Hutmachers besser, doch das außergewöhnliche Kleid, welches Alice in der ersten Hälft des Filmes trägt, macht alles wieder wett. Ich finde es bewundernswert, wenn sich Kostümdesigner etwas wagen und dieses Kostüm war wirklich gewagt und ganz besonders.
Nicht nur das Äußere von „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ kann begeistern, sondern auch der Inhalt. Skeptisch wie wir alle, ging auch ich ins Kino, da der Nachfolger meist eines der schwächeren Werke wird, doch „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ konnte mir durch und durch gefallen. Der Film nimmt den Zuschauer schon von Beginn an auf eine Reise, steigt schon mit einer spannenden Jagd auf dem Meer im dunklen Sturm ein und hält sein Tempo bis zum Ende. „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ ist alles andere, als eine Enttäuschung, wie ihn viele sehen. Viele Stellen waren sehr emotional und rührten zu Tränen.  Auch fehlte mir hier der Tiefgang definitiv nicht, denn man bekam ziemlich genaue Einblicke in das Wesen der bösen Königin und viele Handlungsstränge aus dem ersten Teil wurden vollendet. Natürlich hat der Film auch witzige Parts und viele neue Figuren. Hier kann besonders Sacha Baron Cohen (
Les Misérables) glänzen, der als Zeit einen außergewöhnlichen Charakter bot. Zum Schluss erwartet den Zuschauer noch ein tolles End Credit Design zu dem mittelmäßigen Song von Pink und auch hier verdrückt man eine kleine Träne, wenn man liest: 

In Loving Memory
Alan Rickman
1946 – 2016

James Bobin (The Muppets 2) erweckte die alten Figuren wieder zum Leben und schuf ein fantastisches und spannendes Abenteuer, das der Zuschauer mit schwerem Atem und rasendem Herzen durchlebt. Großartig!

©The Walt Disney Company


Kinopolis

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21 Gedanken zu “Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln

schreib was, ich beiße nicht ;)

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