Transformers: The Dark of the Moon

Transformers: Dark of the Moon“ Effekteorgasmus ohne Inhalt.

Bad Boys

REGIE: Michael Bay
DARSTELLER: Shia LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley, Josh Duhamel, John Malkovich, Frances McDormand, Tyrese Gibson, Patrick Dempsey, Kevin Dunn, Julie White, Alan Tudyk und Ken Jeong
GENRE: Actionfilm, Science Fiction-Film

Natürlich kann man von einem Michael BayFilm nichts Großes oder gar Intellektuelles erwarten, aber zumindest sollte eine Story drin sein, die erstens spannend inszeniert ist und zweitens auch noch irgendwie begeistert oder interessiert. Der dritte Teil der „Transformers„-Reihe hat nichts davon. Keine Spannung und kein zusammenhängendes Storyboard.
Bay setzt hier grundsätzlich auf Action, setzt zwar sein Explosionsfeuerwerk gekonnt ein, doch lässt er den Zuschauer dabei auch ziemlich ermüden. „Transformers: Dark of the Moon“ ist 156 Minuten lang rennen, schlittern, sprengen und schießen. Natürlich ist es ein Actionstreifen, aber der rote Faden in dem Ganzen reißt völlig auseinander. Hier wird keine Geschichte erzählt sondern durchgehend nur auf das Ziel abgeschossen, bis der Film nun endlich zu Ende ist. Altbekannte Gesichter begleiten uns auch durch diesen Streifen, doch kann hier keiner eine bemerkenswerte Leistung bringen. Dennoch ist bemerkbar, dass Rosie Huntington-Whiteley (Model des Jahres / Mad Max: Fury Road) vielleicht noch einmal darüber nachdenken sollte, nicht doch bei ihren Leisten zu bleiben. Ihre Darbietung ist mehr als gestellt und ihr Auftreten passt oftmals nicht in die Szene. Ihre Mundbewegungen wollten wohl etwas lasziv wirken, deuten aber mehr auf Porno.
Zudem ist ihr ganze Charakter enorm nervenaufreibend. Niemals in meinem Leben hätte ich erwartet, Sehnsucht nach Megan Fox (Jennifer’s Body) zu haben. Immerhin hat die nicht durchgehend rumgeschrien a’la Kirsten Dunst (Melancholia) in „Spider-Man“ und hat an der Action wenigstens einen Beitrag geleistet. Ganz anders Rosie, die sich schon beim kleinsten Roboter fast nass macht.
Wenn also das ständige gekämpfe der Robots noch nicht genug ist, so bringt Ehren Kruger (The Ring) hier auch noch eine Kitsch-Lovestory mit ein, die mit dem schmalzigen „Twilight“ mithalten kann. Hinzu kommt noch, dass „Transformers: Dark of the Moon“ ziemlich vorhersehbar ist und die meisten Charaktere eigentlich nur nerven.
Der größte Fehler, den Bay und Co. wie schon im Vorgänger begehen ist die enorme Lauflänge. Der Film geht einfach zu lange und das merkt man ihm auch an. 20 Minuten lang rutschen die Protagonisten durch ein Gebäude und sonst passiert nichts weiter. Hier und auch an ein paar anderen Stellen hätte man radikal kürzen können.
Auch der Soundtrack kann nicht punkten, denn Steve Jablonsky (The Island) leiert hier die üblichen „Wir retten die Welt“- und „Wir sind Patrioten“-Melodien runter und so kennt man das Meiste eigentlich schon auswendig.

Transformers: Dark of the Moon„, 156 minütige Verschwendung seiner kostbaren Zeit.

6 Gedanken zu “Transformers: The Dark of the Moon

  1. Filmschrott schreibt:

    Es war wirklich ein absolutes Kunststück, Megan Fox durch jemanden zu ersetzen, der noch beschissener ist. Ansonsten fand ich den Film natürlich auch eher schlecht, aber um Längen besser als Teil 2. Ja, selbst bei Transformers gibt es Schrottabstufungen.

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    • ginadieuarmstark schreibt:

      xD
      Ja, das war wirklich ein Kunststück!
      Es ist lange her, als ich den 2ten Teil sah. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich kurz vor Ende eingeschlafen war und der Shia schon 10 Minuten mit diesem Würfel herumgelaufen ist. Als ich aufwachte, lief der immer noch …

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      • Filmschrott schreibt:

        Das grandiose an Teil 2 war vor allem, dass die den gleichen unfassbar lahmen Twist zwei Mal im selben Film mit den Hauptcharakteren bringen. Erst „stirbt“ Ptimus Prime und kommt dann später zurück und dann stirbt Shia LeBeouf und kommt wieder zurück. Und auch ansonsten war der Film selbst von der Action her ziemlich kacke. Einfach völlig uninspiriert und hingerotzt. Dagegen ist Teil 3 ein Meisterwerk des Actionkinos.

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      • ginadieuarmstark schreibt:

        Daran erinnere ich mich gar nicht mehr 😀 Hat wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen^^
        Naja .. okay an die Action in Teil 3 erinnere ich mich auch nicht mehr. Der Kommentar hier ist jetzt auch schon 4 Jahre alt 😀

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      • Filmschrott schreibt:

        Du weißt ja, ich habe bei sowas ein recht fotografisches Gedächtnis. Wenn irgendwas so richtig dämlich und kacke ist, brennt sich das bei mir direkt in die Birne.
        An genaue Actionszenen aus Teil 3 erinnere ich mich auch nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass es mir besser gefiel, als in Teil 2.

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schreib was, ich beiße nicht ;)

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