Out and About: London Diary – Day Six

London Diary 5

2. Januar 2016

Am 2. Januar haben wir den Mount Everest bestiegen! Nein Scherz, wir waren in der St Paul’s Cathedral, aber der Aufstieg in die Kuppel war mindestens genauso abenteuerlich und anstrengend. Unser Morgenritual kennt ihr ja bereits, also ging es auch schon los in die Tube und ab in die St Pauls. Heute hat es auch zum ersten Mal so richtigen Nieselregen gegeben. Ich hasse diese Art von Regen, wenn dir ständig Wasser ins Gesicht pisst, bäh!
Natürlich waren wir zu früh dort und mussten erst einmal warten, bis die Kathedrale geöffnet wird. Was uns dort drin erwartete, war der helle Wahnsinn. Wo mich die Westminster Abbey schon sehr beeindruckt hatte, haut mich die St Paul’s Cathedral regelrecht um! Wunderschöne Deckengewölbe, Mosaikbilder mit tausenden, goldenen, glitzernden Steinchen. Die Decke funkelte regelrecht, es war atemberaubend.
Außerdem gefiel mir die Flüstergalerie besonders. Franzi und ich haben es ausprobiert, wir setzten uns jeder ans andere „Ende“ der Kuppel und dann sollte ich etwas sagen. Ich sprach, ich sang und nichts tat sich, bis Franzi plötzlich sagte: „Du musst lauter sprechen!“
Ich wäre fast vor Schreck von der Bank gefallen 😀
Aber es klappte, man kann sich, wenn man nicht so vor sich hinmurmelt wie ich, unterhalten, obwohl man gar nicht nebeneinander sitzt. Fantastisch!
Hinzu kam die fabelhafte Aussicht, denn von der Kathedrale aus kann man halb London sehen. Okay, vielleicht ein bisschen weniger, aber es war toll.

Was weniger cool war, war die Hitze in der Kirche! Es war draußen so kalt, dass ich eine Leggins unter meiner Hose anzog, ein T-Shirt, einen Pulli und dazu natürlich ne Jacke und meinen neu erworbenen Schal, der fast wie eine Decke ist. In der Kirche war so geheizt, dass es regelrecht anstrengend war, die Stufen in die Kuppel rauf zu gehen, weil mir der Schweiß nur so runter lief und das obwohl ich schon im T-Shirt rumlief. 😀

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Danach nahmen wir die nächste U-Bahn nach Camden Town. Habe ich die Gesichte eigentlich schon erzählt? Wir waren in „Pret A Manger„, ein originelles Café, wo jeder mal hin sollte, wenn er in London ist. Dort gibt es nämlich Kaffee in verschiedenen Sorten, auch mit Haselnüssen, Banane oder Erdbeergeschmack. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Leckereien wie Croissants, Amerikaner und auch Sandwiches und Salat. Klasse Service und vor allem gibt es „Pret A Manger“ fast an jeder Ecke. Auf jeden Fall waren wir dort, Franzi suchte einen Platz, ich ging an die Theke um Croissants und Kaffee zu holen, als mich der Angestellte fragte, wie es mir geht und wie mein Tag bisher so läuft. Ich sagte nur, dass ich etwas erledigt bin, weil wir im Tower of London waren und er strahlte und sagte nur „oooh a Tourist!“ Geil, das war mein Highlight, denn er hielt mich vorher noch für eine Einheimische ❤
Auf jeden Fall meinte er, wir sollten unbedingt nach Camden Town und diesen Rat bereuten wir keines Falls! Camden Town ist ein riesiger Markt, wo Künstler ihre selbstgemachten Arbeiten anboten und manche aber auch ihren billigen Schnick-Schnack. Es ist toll, ich habe dort bei Wonderpark ein handgemaltes Sherlock Holmes T-Shirt gekauft und Franzi und ich haben uns jeder einen Ring machen lassen, wie das bei uns halt so ist. Wir haben gleiche Schals, gleiche Hosen, gleichen Schmuck und jetzt haben wir auch jeder einen Ring aus London. Sie ließ sich einen mit einem grünen soliden Stein machen, ich mir einen schlichten aus Gold, für den kleinen Finger. Wir konnten direkt zusehen, wie die Dame die Ringe herstellte, das war faszinierend.

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Anschließend, weil der Tag noch nicht zu Ende war und ich meiner Schwester unbedingt eine CD von Cher Llyod mitbringen wollte, machten wir noch einen Abstecher nach Soho. Das Chinatown von London war interessant, vor allem gab es reihenweise  Restaurants mit dem Wort „Dragon“ drin. Franzi hat sich darüber köstlich amüsiert. Einen CD Laden haben wir in der Tat auch gefunden, aber die CD, die ich wollte gab es nicht. An dem Tag sind wir so viel gelaufen, dass wir tatsächlich einen Schritterekord von 26.665 Schritten aufgestellt hatten! Ihr könnt euch vorstellen, dass wir ziemlich erledigt, aber glücklich am Abend waren.

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Und am nächsten Tag war dann auch schon der letzte Tag der Reise gekommen. Es regnete sehr und es war so, als würde der Himmel mit uns weinen, weil wir wussten, dass wir bald das schöne London wieder verlassen mussten 😥

Trotz des Regens ließen wir uns nicht lumpen und gingen spazieren in den fabelhaften Parks, vor allem auch, weil ich die Peter Pan Statue sehen wollte. Mehr dazu im nächsten und letzten Beitrag der Reise.

3 Gedanken zu “Out and About: London Diary – Day Six

  1. Kisumi schreibt:

    Toller Tag nach deinen Erzählungen.^^ Ich muss zugeben, dass ich Chinatown etwas enttäuschend fand, da es ja 99% nur Restaurants gibt. Leider haben wir es nach Camden Town, wie von dir empfohlen, nicht mehr geschafft, aber in London gibt es so viel zum Anschauen, dass sich irgendwann nochmal ne Woche sicher lohnt und da kann man das ja nachholen.^^

    Gefällt 1 Person

schreib was, ich beiße nicht ;)

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