Serienmittwoch Nr. 43, 44 und 45

Corly hatte sich für die Nummer 43 etwas ziemlich ausgefuchstes ausgedacht. Das war so anspruchsvoll, dass ich regelrecht überfordert war und mir ist auch bisher nichts originelles eingefallen. Aber nun, will ich mich der Aufgabe stellen und auch die anderen Serienmittwoche nachholen.

Serienmittwoch 44

43.) Man soll seine eigene Seriengeschichte (Serienszene) schreiben (geht auch in Erzählform wie beim Buch). Aber nicht einfach so. Sondern man solle sich 2 Serien, 4 Namen und 5 Inhaltspunkte in den Antworten von anderen Usern raussuchen und so Serien mischen und Anhaltspunkte haben was wir in unsere Szene mit reinbringen sollen/wollen. 

2 Serien
The Walking Dead (Lieblingsserie von Wortman)
Supernatural (Eine Serie, die LAH zu Halloween empfiehlt)

4 Namen
Rory (Ein Charakter, mit dem Charlotte Cole gerne einmal tauschen möchte)
Damon (Lieblingsseriencharakter von Aequitas et Veritas)
Peggy (Lieblingscharakter von filmexe)
Amberle (Name, den Corly besonders gelungen findet)

5 Inhaltspunkte
Ein düsterer, kleiner Ort (flashtaig suchte dies für ihre Krimiserie als Drehort aus)
Cliffhanger vom Feinsten (findet meinmedienguide besonders dufte)
popkulturellen Anspielungen (mag filmexe in seiner Lieblingsserie besonders gern)
Horror und Zombies (Dinge die Wortman gerne mag)

Die Serienszene

MADRID: Damon (Lieblingsseriencharakter von Aequitas et Veritas) parkte den Wagen in einer düsteren, ruhigen Seitenstraße (Ein düsterer, kleiner Ort (flashtaig suchte dies für ihre Krimiserie als Drehort aus) und stieg aus. „Also Tom, ich würde sagen, du bleibst beim Wagen?“, fragte er.
„Klar“, meinte Tom und nahm die Axt entgegen, die Finn ihm reichte. Damon klopfte ihm auf die Schulter und meinte: „Wir sind bald zurück“. Tom ließ sich sein Unbehagen nicht anmerken, widerstand dem Drang, wieder an seinen Fingernägeln zu kauen und nickte nur.
Damon schielte um die Ecke und raunte: „Wie ich es dachte, da ist ein ganzer Arsch voll und vegetiert vor sich hin.“ (Horror und Zombies (Dinge die Wortman gerne mag / Elemente von „Supernatural“ und „The Walking Dead„)
„Und was machen wir jetzt? Wir können uns doch nicht einfach so an ihnen vorbei schleichen“, bemerkte Amberle (Name, den Corly besonders gelungen findet) und zuckte mit den Schultern.
„Wir tun einfach so, als wären wir wie sie“, schlug Damon vor „und wenn es sein muss, tanzen wir mit ihnen um den Platz, wie Michael Jackson in Thriller“. (popkulturellen Anspielungen (mag filmexe in seiner Lieblingsserie besonders gern), fügte er noch mit leicht sarkastischem Unterton an, ließ die Schulter hängen und ging schleichend voran. Finn, Amberle und Rory (mutiert hier leider zum Mann / (Ein Charakter, mit dem Charlotte Cole gerne einmal tauschen möchte) folgten ihm nervös. Allen schlug das Herz bis zum Hals, aber tapfer machten sie einen Schritt nach dem anderen. Damon erreichte als erstes den Laden und öffnete langsam die Tür, die er wieder fest verriegelte, als alle eingetreten waren. Durch die große Frontscheibe des Geschäftes konnte man noch die umher schleichenden Zombies sehen. Rory atmete erleichtert aus und sah ihnen noch eine Weile zu. Finn und Amberle fingen bereits an, Sachen einzupacken, die sie für die nächste Zeit benötigen würden. Glücklicherweise war dieser Einkaufsladen noch gut gefüllt und es war nicht alles geplündert worden. Damon und Rory schlossen sich den anderen beiden an und nahmen, was sie kriegen konnten. Etwas im hinteren Gang erweckte Rorys Aufmerksamkeit. Dort schien eine ganze Palette von Peggy (Lieblingscharakter von filmexe) Sue’s Passiertomaten zu stehen, seine absolute Lieblingssorte. Lange gab es nichts mehr richtig gutes zu essen. Auf dem Weg dorthin, rutschte er auf etwas glitschigem aus, versuchte noch sich an eines der Regale zu klammern, doch dummerweise riss er es mit sich und warf es um. Das Regal ging zusammen mit Rory, scheppernd zu Boden. „Scheißeee“, zischte er.
Damon hielt in der Bewegung inne und sah nach draußen. Ruckartig drehten sich die Zombies zu ihnen herum, kamen in Bewegung und begannen wie wild gegen die Glasscheibe zu pochen. „Rauf aufs Dach!“ Schrie Damon, während er noch ein bisschen Zeug zusammen rappelte. Auch Amberle stahl sich noch ein paar Lebensmittel, ehe sie die Treppe nahm. Die Zombie brachen bereits durch die Scheibe, während Damon die Stufen noch nicht ganz erklommen hatte. Eiligst nahm er die Beine in die Hand, Finn verriegelte die Tür hinter ihm und versiegelte sie mit einer Kette. Die Untoten waren jedoch schon oben angelangt, griffen durch den Türspalt und bissen nach ihm. Damon beobachtete die Lage von oben, die Zombies waren überall, auch auf der Feuertreppe. Es gab kein Entkommen, bis auf ein Stromkabel, das vom Dach schräg nach unten zu einem anderen Haus führte. Es war wohl von einem umgestürzten Strommast übrig geblieben.
„Gib mir deinen Gürtel!“ Forderte Finn plötzlich Damon auf, der fragend die Stirn runzelte. „Was hast du vor?“
„Ich locke sie weg, damit ihr die Feuerleiter runter könnt.“
„Wie willst du?“ … wollte Damon eben fragen, als sein Blick auf das Stromkabel fiel. Sofort wusste er, was sein kleiner Bruder im Schilde führte. „NEIN!“
„Hast du eine bessere Idee?“
„Nein aber mir fällt gleich eine ein“, beharrte Damon.
Finn verschränkte die Arme vor der Brust. „Wann? Wenn die Kette da gerissen ist?“ Merkte er an und deutet zu den Zombies.
„Das ist irre, das schaffst du nicht!“ Brauste Damon auf.
„Vertrau mir ich schaffe es!“ Beharrte er, aber Damon wollte noch nicht nachgeben. „Dir fehlt ein Zeh, kannst du mit diesem Handycap noch immer so schnell rennen?“
„Das hab ich nicht ausprobiert, aber wir müssen uns wohl drauf verlassen.“
Amberle beobachtete das Gespräch der beiden und machte ein grimmiges Gesicht, sagte aber nichts dazu, da ihr auch kein besserer Plan einfiel. Sie wusste nur, dass ihr die ganze Sache nicht gefiel. Rory war inzwischen ziemlich verwirrt und schaute abwechselnd zwischen Damon und Finn und den Zombies hin und her.
Finn wich von seinem Plan nicht ab und streckte fordernd die Hand aus. Damon lenkte widerwillig ein, nahm seinen Gürtel ab und meinte: „Na schön. Du rennst zur Puente Monumental, da holen wir dich mit dem Auto ab.“ Dann legte er die Hände auf Finns Schulter, seufzte und sagte: „Hol uns Gold Troublemaker!“
Finn grinste „worauf du dich verlassen kannst!“ Anschließend wendete er sich an Amberle, die mit verschränkten Armen dastand und ihn grimmig anschaute. „Guck nicht so grimmig“, sagte er und nahm mit Daumen und Zeigefinger ihr Kinn, hob es an und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. Danach wendete er sich ab, hängt den Gürtel über das Kabel und schwang sich direkt über der Zombiemeute, mit einem lauten Schrei nach unten.
Damon schaute ihm besorgt hinterher, doch dann übermannte ihn die Wut, er packte Rory am Kragen und schnauzte „wenn er drauf geht, zieh ich dir die Haut ab wie einem Heuler!“
Rory: „Beruhig dich mal, es war ja keine Absicht!“
In der Zwischenzeit erreichte Finn fast das Ende des Kabels, ließ  1 1/2 Meter vor Ende los, landete auf seinen Füßen und rollte sich dann ab. Dann pfiff er einmal laut durch die Finger, was die Horde sofort in seine Richtung blicken lies. Finn setze sich in Bewegung, rannte wie der Teufel und die Zombies hinterher.
Amberley kletterte zuerst die Feuerleiter hinunter, um mit ihrem Baseballschläger die Rübe der restlichen Zombies einzuschlagen. Rory sollte oben bleiben und Damon die Taschen reichen. Nachdem alle unten angekommen waren, hasteten sie eiligst zum Auto, bei dem Tom bereits wartete. „Los Tom starte den Wagen“, forderte Damon ihn auf, während er noch zum Fahrzeug lief. Die anderen stiegen hastig ein. Damon schob Tom vom Fahrersitz und meinte „Lass mich fahren.“ Tom gehorchte, wenn auch verwirrt. Aus den Gassen steuerten weitere Zombies auf sie zu. Damon legte den Rückwärtsgang ein, gab Vollgas nach hinten, wendete den Wagen und bahnte sich den Weg zur Brücke. „Amberle, da hinten in der einen Tasche müssten ein paar Sprengsätze sein“, sagte er, während Tom sich ängstlich und panisch an der Tür einkrallte. „Okay“, sagte Amberle und wühlte in der Tasche. „Was willst du damit machen?“
Damon: „Wir sprengen die Brücke sonst rennen diese Mistviecher uns alle hinterher.“
„Was?!“ Japste Tom, während Damon, mit einer Vollbremsung, den Wagen direkt vor der Brücke parkte. Anschließend ließ er sich von Amberle die passende Ausrüstung geben und erklärte, welche Sprengsätze, wie an die Brückenpfeiler justiert werden. Er selbst platzierte die Bombe, stieg dann wieder in das Auto und wartete, bis die anderen ebenfalls wieder drin saßen. Langsam fuhr Damon ein Stück auf die Brücke und blieb dann stehen. Finn bog derzeit um die Ecke, hinter ihm die Horde Zombies im Schlepptau. „Da kommt er!“ Rief Tom begeistert und alle schauten erwartungsvoll hin.
„Komm schon“, forderte Damon, „renn!“
Finn passierte die Brücke, doch der erste Zünder ging bereits los. Er strauchelte und Amberle blieb fast das Herz stehen. „Scheiße!“ Merkte Damon nur an, setzte Rückwärts bis ans Ende der Brücke und kam mit quietschenden Reifen zum stehen. Finn fing sich wieder und lief weiter, die Zombies waren ihm schon sehr nah im Rücken. Nach und nach gingen die Sprengsätze los und die Brücke begann unter Finns Füßen ein zu stürzen. Er machte einen Satz, streckte die Hand aus um nach der Kühlerhaube zu greifen und … to be continued. (Cliffhanger vom Feinsten (findet meinmedienguide besonders dufte)

Die Inspiration für diese Szene kam nur durch ein einziges Bild. 😀

We miss you Brasil XO #rockinrio

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44.) Wie regelmäßig guckt ihr eure Serien?

Sehr regelmäßig. Ich schaue, dass ich wenigstens täglich eine Episode schauen kann. Momentan wird „Supernatural“ binge-gewatched.

©Warner Bros. Television

45.) Was haltet ihr von dem neuen Trend Serien so schnell einzustellen, wenn die Sendezahlen angeblich zu niedrig sind?

Ich sehe das eigentlich gar nicht als einen aktuellen Trend, denn leider war das ja schon immer so. Vor allem, wenn die Serie in den USA nicht gut läuft, wird sie abgesetzt, noch ehe sie in Europa anläuft. Meistens sind die Europäer aber sehr davon angetan, was wohl diese diversen Serienweiterführungen, die momentan so beliebt sind, verursacht hat. Im Prinzip halte ich gar nichts davon, denn wie schon gesagt, finden wir Europäer manche Serien doch besser als die Amerikaner. Außerdem entwickeln sich manche Serien auch noch zu etwas großem, das niemals offenbart wird, wenn man die Sendung einstellt, ehe man mehr gesehen hat. Und was machen außerdem die, die die Serie gucken und gut finden? Die müssen dann drauf verzichten, so wie ich damals bei „Pushing Daisies„. Großartige Serie, die sogar höhere Einschaltquoten als „Desperate Housewives„. 

© ABC

 


MEHR ZUM SERIENMITTWOCH GIBT’S IM LESEKASTEN IN CORLYS WELT! 

 

 

8 Gedanken zu “Serienmittwoch Nr. 43, 44 und 45

schreib was, ich beiße nicht ;)

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