Fragen ohne Antwort #114

Ich bin zu unkreativ für eine Einleitung. Viel Spaß bei „Fragen ohne Antwort“ Nummer 114.

Fragen ohne Antwort

1. Ist unsere Gesellschaft heute mehr von Egoismus geprägt?
Könnte man fast meinen, kann aber nur ein Eindruck durch Medien oder ähnliches sein. Aber es ist wohl so, dass jeder mittlerweile hoch hinaus will und manchen davon ist auch egal, mit welchen Mitteln.

2. Kennen wir die Menschen, die wir lieben, eigentlich wirklich?
Nein, jeder hat Geheimnisse. Außerdem, wer weiß denn wirklich alles von seinem gegenüber. Vielleicht ist meine beste Freundin Geheimagentin und darf es nicht sagen? Nein Scherz, aber wirklich, jeder hat mindestens ein Geheimnis und vielleicht würde das Wissen darüber den Menschen in ein anderes Licht rücken. Wer weiß.

3. Ist es immer gut, die Vergangenheit eines Partners zu wissen? Begründen Sie Ihre Antwort?
Nein, denke ich. Ich denke bei der Frage gerade an „Sherlock“ und in solch einem Fall ist es wohl besser, wenn man die Vergangenheit des anderen nicht kennt. Allerdings ist völlige Offenheit auch ein enormer Vertrauensbeweis.

Es ist kompliziert! Sherlock Season 4 ©BBC

4. Wird die Streamingrevolution eines Tages das Free-TV komplett ablösen?
Solange es Formate wie „Der Bachelor“, „Deutschland sucht den Superstar“ und „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ gibt, wird das bestimmt nicht der Fall sein. Ist schon schauderhaft, was da alles so in der Glotze läuft.

5. Serien überströmen mittlerweile den Markt und laufen zum Teil nun auch vereinzelt im Kino. Würden Sie sich Ihre Lieblingsserie in einem Lichtspielhaus ansehen?
Wieso eigentlich nicht? Das könnte auch mal interessant sein. Die Eröffnung der vierten Staffel von „Sherlock“ lief ja in ausgewählten Kinos. Die hätte ich mir doch angesehen, leider lief die aber nicht bei uns. Aber für so Sitcoms wie „How I Met Your Mother“ würde ich nicht ins Kino gehen.

6. Auch alte Klassiker, Kultfilme aus den 70er und 80ern kommen noch einmal ins Kino. Waren Sie schon bei einem im Kino und wenn nicht, würden Sie gehen und zu welchem Film?
Ich war tatsächlich im Triple zu „Back to the Future“ und ich bin froh, dass ich dass spontan doch noch gemacht habe. Mann, das hätte ich für immer bereut, wenn ich mir das nicht angesehen hätte. Es war toll, eine Filmreihe im Kino zu sehen, die man schon seit Kindertagen kennt, außerdem war es ein cooles Gefühl, die Eindrücke der anderen und deren, die die Filme noch gar nicht kannten, mitzuerleben.
Später wollten wir auch „Breakfast at Tiffany’s“ im Kino sehen, aber leider ging das zeitlich bei uns nicht auf.

Unvergesslich! Michael J. Fox in „Back to the Future“ ©United International Pictures GmbH

7. Exploitation Film, schon mal davon gehört? Wenn ja, was zeichnet einen aus und können Sie einen empfehlen?
Ich habe noch nie davon gehört, was soll das sein, was kann das und wieso muss ich jetzt auch noch Dr. Google fragen? Danke, jetzt bin ich wieder ein bisschen schlauer. Empfehlen kann ich da jetzt keinen

8. In welcher Filmkulisse würden Sie gerne einmal einen Tag als fiktive Person leben und warum?
Schwierig sich für eine zu entscheiden. Cinderella Schloss, auf See mit Pirates of the Caribbean, Mittelerde …
Ich entscheide mich für Mittelerde und zwar genau Hobbingen, denn auf die salzige See habe ich nun keine Lust und im Schloss rumhängen wäre mir jetzt auch ein bisschen zu öd. Also als Hobbit in Hobbingen und am besten noch im Sommer. Wie schön wäre es jetzt, durch die Wiesen und Wälder spazieren zu gehen, mit den Freunden Zeit verbringen und schöne Feste feiern. Das wäre es jetzt.

9. Ein bisschen genörgelt haben einige letzte Woche ja schon wegen den Physikfragen. Dann können wir ja gleich mit Mathematik weiter machen … kleiner Scherz, Filme, die offensichtlich auf einen Oscar abzielen sehe ich ja immer mit einer gewissen Skepsis, denn die werden auch immer unglaublich gehyped. Meistens bin ich von denen dann auch noch enttäuscht. Bin ja gespannt auf „La La Land“. Mathe? Bleib mir nur weg damit!

Ich schaue sehr viele Making-Ofs, früher habe ich die sogar noch öfter geschaut und im Grunde fange ich jetzt erst wieder richtig damit an. Die schaue ich immer nachdem ich den Film gesehen habe, denn die spoilern mir meistens zu viel. Wenn ich einen Film sehen will, schaue ich mir einmal den Trailer an und entscheide dann, ob er interessant genug ist. Dann beschäftige ich mich nicht mehr damit, weil einfach immer zu viel verraten wird. Ich will ohne Vorurteile und völlig unwissend diesen Film sehen und mich überraschen lassen.

11. Oftmals wollen Musiker/innen auch als Schauspieler durchstarten und ihre erste Rolle ist die eines Musikers/einer Musikerin. Unglücklich, einfallslos oder gut für den Einstieg?
Finde ich oft eher unglücklich oder einfallslos, denn im Grunde kann der- oder diejenige das ja schon. Wenn ich in meiner ersten Rolle einen Art Director spielen soll, ist das ja auch eher lachhaft. Was will ich da denn dann beweisen? Das kann ich doch schon. Selbst für den Einstieg ist das eine lahme Nummer.

12. Welche 5 filmischen Gegenstände sind in Ihrem magischen Koffer (zB. Hoverboard, Indiana Jones‘ Hut, etc.)?
– Hoverboard (Back to the Future)
– Der goldene Schnatz (Harry Potter)
– Holly Golightlys Perlenkette (Breakfast at Tiffany’s)
– Cinderellas gläserner Schuh (Cinderella)
– Stich (Lord of the Rings)

©Warner Bros. Entertainment

13. Aus welchem Gedicht könnte man zumindest einen Kurzfilm machen? „Der Zauberlehrling“ zählt hier nicht!
Uff … „Der Zauberlehrling“ -.-
Wie wäre es denn mit „Die Made“ von Heinz Erhardt?

14. Zack Snyder hat ja schon viel Mist produziert, doch mitWatchmenhat er/sie ein regelrechtes Meisterwerk erschaffen, denn nicht nur die Botschaft des Films ist gekonnt inszeniert, sondern auch die Darsteller sind gut gewählt und platziert. Außerdem sind die Kameraarbeit, die visuellen Effekte und der Soundtrack einfach eine perfekte Mischung.

15. Mann. Mond. Zeit. Gefühl. Für die Handlung wichtiger Gegenstand. Formen Sie aus diesen Elementen eine Geschichte, aus die man einen Kurzfilm machen könnte. Sie müssen sich nicht verausgaben, selbst wenn Sie nur einen Satz schreiben, reicht das schon. Hauptsache alle Elemente sind enthalten und man kann etwas draus machen.

Müde sitzt er da und starrt aus dem Fenster. Steif sind seine Glieder, verschlossen ist sein Gemüt. Seine Lieder flackern.
Der Mond geht auf, verdrängt die Sonne, strahlend hell. Dunkelheit kehrt ein. Ein roter Schleier umfließt die große, runde Scheibe am Himmel. Er strafft leicht seine Schultern, sie schmerzen vor Kälte. Sein Atem zieht kleine, zarte Rauchschwaden.
Die Erschöpfung sitzt tief, zu viel hat er erlebt. Stumpf ist sein Geist, Gleichgültigkeit beherrscht ihn. Zu viel hat er durch gemacht, zu viel hat er gesehen. Der Mond starrt ihn an, tadelt!
Er seufzt auf, hat Kummer. Noch immer brennt der Mond, er glüht. Blut klebt an seinen Händen, machtlos, willenlos.
Er hat genug getan, hat Opfer gebracht sein halbes Leben lang. Frisch ist noch das Blut und doch ist es längst vertrocknet.
Der Mond scheint hell, lacht ihn aus, verurteilt ihn. „Sieh dich an! Sie an, was aus dir geworden ist! Du empfindest nichts mehr für andere! Du verstehst nicht mehr ihren Schmerz! Jahrelang hast du dich allen hingegeben und nun, nun ist dir alles gleichgültig. Du hast es nun vergeigt mit deiner Ignoranz, vergeigt hast du es, durch deine Gleichgültigkeit. Nie mehr wieder, wird Liebe in deinen Geist kehren! Nie mehr wieder, wird jemand so für dich empfinden! Du hast es vergeigt, du Narr, du Taugenichts!“
Doch der Mond wusste nicht, wie sehr er litt, wie er all die Jahre versuchte, sein eigen Bild zu wahren, das Blutvergießen zu beenden, die Schmerzen zu lindern; die Wunden zu heilen und nun ist das Maß voll. Er empfindet nichts mehr, er lebt nicht mehr. Still sitzt er da und betrachtet den Mond, der Mond, der ihn auslacht und tropft und glüht.
Die rote Flüssigkeit umfließt ihn, ertränkt ihn. Stumm sieht er den purpurnen, schwarzen Flüssen zu.
Die Flüsse seines eigenen Blutes. Nun sieh her Mond, denn bald bist auch du gestorben.

16. Ständig bekommt man zu hören, Hollywood fiele nichts mehr ein. Es gibt diverse Remakes, Reboots, Adaptionen und selbst tun sich die großen Produzenten keinen Gefallen damit, dem entgegen zu wirken, denn nun werden auch einige Filme als Serien produziert. Schauen Sie eine oder mehrere davon und was halten Sie prinzipiell von der Idee?
Ich schaue keine Einzige davon, wozu auch? Was soll mir die Serie jetzt erzählen, was ich aus dem Film noch nicht weiß? Gut möglich, dass es da einiges gibt, aber im Grunde interessiert es mich nicht. Ich schaue gerne neue Geschichten, warum sollte ich mir Serien wie „Lethal Weapon“ geben, wenn ich mir jederzeit die tolle Filmreihe ansehen kann, so wie ich sie kenne und liebe? Was ich von der Idee halte? Völlig überflüssig.

17. Welcher Film hat Sie zuletzt bis ins Mark getroffen und warum?
War Horse“. Der Film geht einfach bis ins Mark, allein schon die Szene, als das Pferd Topthorn diesen schweren Wagen ziehen soll und es nicht schafft. Mir kommen jetzt schon wieder die Tränen, so sehr hat mich dieser Film mitgenommen. Man kann ihn nicht beschreiben, man muss ihn erleben.

18. Selbst Musikvideos sind ja schon seit eh und je kleine Kurzfilme mit richtigen, filmischen Handlungen. Welches Musikvideo welches Künstlers/welcher Künstlerin oder Band hat Sie dahingehend am meisten beeindruckt und warum?
Verdammt, ich habe schon so lange keine Musikvideos mehr geschaut. Ich komme auf die Frage zurück, wenn ich das richtige gefunden habe.

19. Welches Musikvideo hätte Potential für einen Kinofilm. Begründen Sie Ihre Wahl.
Siehe Frage 18.

20. Last but not least! Der letzte Film, den Sie gesehen haben warRoom“ und der war ganz okay, aber nicht besonders, weil er so ziemlich dahin dümpelt. Die zweite Hälfte davon war wirklich langweilig.

DIR BRENNEN AUCH 20 FRAGEN AUF DER SEELE, DIE DU SCHON IMMER DEINEN MITMENSCHEN STELLEN WOLLTEST? DANN REIN IN MEIN POSTFACH UND DANN DIE SPANNENDEN ANTWORTEN LESEN!


FÜR MOVIEPILOTEN AUCH HIER.
FRAGEN VON JAMES REDVERS

6 Gedanken zu “Fragen ohne Antwort #114

schreib was, ich beiße nicht ;)

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