Fragen ohne Antwort #129

Mittwoch, der famose Tag vorm Vatertag! Natürlich gibt es auch diesmal wieder eine neue Ausgabe von „Fragen ohne Antwort“, diesmal mit den Fragen von Moviepilot Fenrisúlfr

1. Wenn Sie jemand nach dem einen Film fragt und nachdem Sie dieser Person erst einmal freundlich erklärt haben, dass das nicht möglich ist, welchen nennen Sie?
Den einen Film gibt es in der Tat nicht, ich weiß ja nicht mal so recht, für welchen ich mich entscheiden soll. Ich nehme einfach „Mr. Nobody“. Intelligent, fantasievoll und künstlerisch.

2. Informieren Sie sich stets über den gerade gesichteten Film oder muss dieser dafür in irgendeiner Form Ihre Aufmerksamkeit erregt haben?
Ich informiere mich immer über den Film, den ich eben gesehen hatte, denn in meinen Kritiken stehen oft Insiderinfos zum Film und das gefällt meinen Lesern.

3. Hand aufs Herz: Machen Sie während des Sehens manchmal etwas nebenbei (und wenn ja: was?)?
Ja, eigentlich fast immer wenn ich lockere Serien gucke. Da sitze ich immer nebenbei am Laptop und mach die Blogarbeit. Bei langweiligen Filmen greife ich öfter mal zum Smartphone und guck was in Facebook los ist. Und wie schon mal im Media Monday erwähnt, greife ich bei historischen Filmen ständig zum Handy und lese nach, ob es sich wirklich so zugetragen hat. Oftmals mach ich dann komplett Pause und wälze mich durch Wikipedia.

4. Wenn ja: Wie sehr ist das abhängig von der Menge der Filmsichtungen in einem Zeitraum und von dem Film per se?
Oh, da hab ich jetzt schon vorgegriffen. Also an der Menge der Filmsichtungen in einem Zeitraum liegt das nicht. Meistens ist das abhängig vom Film und ob er langweilig ist oder nicht.

5. Nochmal Hand aufs Herz: Haben Sie sich schon einmal dabei erwischt, sich zu viele oder vor allem zu früh Gedanken über das Bewerten auf Moviepilot zu machen?
Ja, im Prinzip immer. Während dem Schauen geht das Barometer bei mir immer rauf und runter. „Das ist eine 8!“, „Nein, doch nur eine 5“, …

6. In welcher Ecke der Welt treiben Sie sich filmtechnisch am liebsten herum? Südkorea, Dänemark, doch ganz klassisch die USA?
USA und Großbritannien.

7. Wie stehen Sie zu der (Nicht-)Notwendigkeit eines filmischen (oder literarischen) Kanons? Oder auch: „Was? Also, den MUSS man gesehen haben?“ – Muss man?
Ich finde nicht, dass man das Buch gelesen haben muss, wenn man den Film ansieht. Ich mache das für mich persönlich, wenn ich wirklich Lust habe, das Buch dazu noch zu lesen. Dennoch ist der Reiz weg, weil ich ja dann schon weiß, wie es ausgeht. Wenn ich das Buch gelesen habe, interessiert es mich dennoch, wie der Film dann wird. Meistens bin ich dann enttäuscht, aber zu oft kann ich es nicht lassen. Bei Sprüchen wie „den MUSS man gesehen haben“ stößt man bei mir auf taube Ohren. Ich gucke, was ich will und ich muss Luft holen, damit ich nicht ersticke, sonst muss ich gar nichts.

8. Sehen Sie Filme der Unterhaltung wegen, betrachten Sie sie grundsätzlich aus einer anderen Perspektive oder ist beides recht? Wie sehr differenzieren Sie dahingehend?
Es kommt immer auf meine Stimmung an. Jetzt nachdem ich „Penny Dreadful“ durchgezogen hatte und die Serie zieht einen ja wirklich runter, da brauche ich wirklich ein paar Serien und Filme nur zur Unterhaltung. Was seichtes, lockeres.

9. Sind Sie kunsttechnisch auch noch andernorts unterwegs?
Andernorts als wo? Ich bin in vielen Bereichen künstlerisch tätig. Design, Malerei, Photographie, Literatur. Ich kann viel 😀

10. Wieso Filme?
Wieso nicht? Meine Eltern sind Schuld!

11. Hat ein Film, ein Roman, ein Lied,… Ihr Leben schon einmal maßgeblich beeinflusst?
Nein.

12. Schlägt in Ihnen ein Sammlerherz? Was sammeln Sie?
Japp, ich sammle Filme, Serien und Bücher. Früher habe ich Barbies und CDs gesammelt.

13. Wie stehen Sie zu digitalen Downloads von Filmen, Musik, Büchern?
Musik lade ich schon runter, die Songs sind im MP3-Format mittlerweile sowieso am besten, dann kann man auf dem Handy eine Playlist fürs Auto machen. Aber Bücher und Filme downloaden mag ich nicht. Ich hab da lieber was festes in der Hand. Um Carrie Bradshaw zu zitieren: „Ich möchte mein Geld lieber da, wo ich es sehen kann. In meinem (Kleider)-Schrank.“Ich will mir auch nicht so ein E-Book anschaffen, das taugt mir so gar nicht. Lieber ein Buch mit Seiten in der Hand!

14. Die böse Frage: Originalton oder Synchronisation? Differenzieren Sie da bei Film zu Film, etwa Musical OT, Politthriller synchronisiert?
Mal so, mal so. Bei „Vampire Diaries“ zum Beispiel kann ich das nur im O-Ton schauen, weil die Synchro wirklich mies ist. Das liegt aber nicht an den Sprechern, sondern an der falschen Übersetzung, die dann auch nicht auf den Mund passt, also .. grauenhaft. „Sherlock“ muss ich leider mit Synchro schauen, auch wenn ich Benedict Cumberbatchs Stimme so heiß finde. Wenn er als Sherlock mal los legt und kombiniert und überlegt, da komme ich einfach nicht mehr hinterher. Es ist bei mir unterschiedlich. James McAvoy und Zac Efron schaue ich nur im O-Ton. McAvoy wegen diesem heißen Akzent und Efron .. ach .. ich mag seine Stimme einfach zu gern. Sonst schaue ich das meiste im Grunde mit Synchronisation. Was ich immer schlimm finde ist, wenn mir einer sagt „schau den Film doch nochmal im O-Ton, da ist er besser“, wenn mir ein Film nicht gefallen hat. Ganz ehrlich, ob Synchro oder O-Ton, die bescheiden Story bleibt die gleiche.

15. Wenn Sie viel in OT sehen, wie sehr schätzen Sie hat das Ihre Fertigkeit in der entsprechenden Sprache verbessert?
Sehr. Ich spreche, höre und verstehe jetzt viel besser Englisch als früher.

16. Verlieren Sie sich manchmal im Eskapismus, ziehen Sie zur Vorbeugung einfach gesagt eine klare Linie oder haben Sie dieses Problem nicht?
Ich bin ständig im Eskapismus, ich lebe in meiner geträumten Welt, die meine Zukunft darstellt. Gedanklich bin ich selten da.

17. Wieso, denken Sie, stehen so viele Leute auf traurige Filme und Serien?
Tun sie das? Ich hab keine Ahnung, ich tue es nicht. Ich mag viel lieber harmonische Serien wie die „Gilmore Girls“, manchmal mag ich aber auch mal etwas dramatisches oder anspruchsvolles. Auch wie meine Stimmung grade eben so ist und worauf ich Lust habe. Was die anderen so machen ist mir eigentlich meistens egal, soll doch jeder schauen, was er will. Die meisten Leute jammern eh immer nur, das alles schlecht ist in ihrem Leben, statt das Gute zu sehen. Vielleicht schauen sie deswegen lieber traurige Filme und Serien, da kommt ihnen ihr eigenes Leben nicht mehr so trist vor. Kann, muss aber nicht.

18. Wenn nach Hobbys oder Interessen gefragt, wie formulieren Sie dann Ihre Begeisterung für Filme, damit das Gegenüber weiß, dass das nicht das „Ich mag Filme“ ist, das jeder alle-zwei-Monate-mal-ins-Kino-Mensch von sich gibt? Oder tun Sie das gar nicht?
Ich weiß nicht .. ich sag einfach, ich liebe Filme und gehe für mein Leben gern ins Kino. Mache mir nie Gedanken über so etwas.

19. Wie stehen Sie zu den Schubladen „Introversion“ und „Extraversion“? Kennen Sie den Begriff „Ambiversion“?
Für mich sind das keine Schubladen, sondern Entwicklungsphasen. Früher war ich sehr introvertiert, ich war sehr schüchtern und habe kaum etwas gesagt. Dann war ich wohl ambiversiert, nun habe ich mich aber weiter entwickelt, kann meine Meinung sagen und gehe offen auf Menschen zu.

20. Als was würden Sie sich bezeichnen?
Extravertiert.

21. Gehen Sie auch ins Theater, in Musicals oder auf Konzerte?
Theater und Musicals würde ich gerne öfter gehen, aber es bietet sich für mich kaum die Gelegenheit. Konzerte, ja auf jeden Fall. Im Juni bin ich beim Green Day Konzert *___*

22. Falls Musikfan: Kaufen Sie sich CDs? Vinyl? … oder ist digital für Sie ausreichend?
Ich kaufe in der Tat noch CDs, ja. Meistens mache ich daraus aber MP3 fürs Handy. Aber ich mag es zu wissen, fast alle Alben von Green Day oder alle von Avril Lavigne zu besitzen. Einzelne Lieder lade ich mir dann eben bei Amazon runter, aber von meinen Lieblingsmusikern, kaufe ich schon gerne die CDs. Ebenso wie Filmsoundtracks.

23. Wie oft gehen Sie ins Kino, wie oft vor fünf, zehn, zwanzig Jahren?
Ich gehe sehr häufig ins Kino … eigentlich. Dieses Jahr läuft nur irgendwie nicht so viel, was mich interessiert. Vor einigen Jahren war das noch weniger, wegen Zeit, Geld oder keiner Möglichkeit hinzukommen. Gerade stelle ich übrigens fest, dass ich vor 20 Jahren tatsächlich das erste Mal im Kino war.

24. Haben Sie Sorge, dass das Kino irgendwann ganz verschwindet?
Nein. Höchstens, dass 2D verschwindet.

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1. Wenn Sie jemand nach dem einen Film fragt und nachdem Sie dieser Person erst einmal freundlich erklärt haben, dass das nicht möglich ist, welchen nennen Sie?
2. Informieren Sie sich stets über den gerade gesichteten Film oder muss dieser dafür in irgendeiner Form Ihre Aufmerksamkeit erregt haben?
3. Hand aufs Herz: Machen Sie während des Sehens manchmal etwas nebenbei (und wenn ja: was?)?
4. Wenn ja: Wie sehr ist das abhängig von der Menge der Filmsichtungen in einem Zeitraum und von dem Film per se?
5. Nochmal Hand aufs Herz: Haben Sie sich schon einmal dabei erwischt, sich zu viele oder vor allem zu früh Gedanken über das Bewerten auf Moviepilot zu machen?
6. In welcher Ecke der Welt treiben Sie sich filmtechnisch am liebsten herum? Südkorea, Dänemark, doch ganz klassisch die USA?
7. Wie stehen Sie zu der (Nicht-)Notwendigkeit eines filmischen (oder literarischen) Kanons? Oder auch: „Was? Also, den MUSS man gesehen haben?“ – Muss man?
8. Sehen Sie Filme der Unterhaltung wegen, betrachten Sie sie grundsätzlich aus einer anderen Perspektive oder ist beides recht? Wie sehr differenzieren Sie dahingehend?
9. Sind Sie kunsttechnisch auch noch andernorts unterwegs?
10. Wieso Filme?
11. Hat ein Film, ein Roman, ein Lied,… Ihr Leben schon einmal maßgeblich beeinflusst?
12. Schlägt in Ihnen ein Sammlerherz? Was sammeln Sie?
13. Wie stehen Sie zu digitalen Downloads von Filmen, Musik, Büchern?
14. Die böse Frage: Originalton oder Synchronisation? Differenzieren Sie da bei Film zu Film, etwa Musical OT, Politthriller synchronisiert?
15. Wenn Sie viel in OT sehen, wie sehr schätzen Sie hat das Ihre Fertigkeit in der entsprechenden Sprache verbessert?
16. Verlieren Sie sich manchmal im Eskapismus, ziehen Sie zur Vorbeugung einfach gesagt eine klare Linie oder haben Sie dieses Problem nicht?
17. Wieso, denken Sie, stehen so viele Leute auf traurige Filme und Serien?
18. Wenn nach Hobbys oder Interessen gefragt, wie formulieren Sie dann Ihre Begeisterung für Filme, damit das Gegenüber weiß, dass das nicht das „Ich mag Filme“ ist, das jeder alle-zwei-Monate-mal-ins-Kino-Mensch von sich gibt? Oder tun Sie das gar nicht?
19. Wie stehen Sie zu den Schubladen „Introversion“ und „Extraversion“? Kennen Sie den Begriff „Ambiversion“?
20. Als was würden Sie sich bezeichnen?
21. Gehen Sie auch ins Theater, in Musicals oder auf Konzerte?
22. Falls Musikfan: Kaufen Sie sich CDs? Vinyl? … oder ist digital für Sie ausreichend?
23. Wie oft gehen Sie ins Kino, wie oft vor fünf, zehn, zwanzig Jahren?
24. Haben Sie Sorge, dass das Kino irgendwann ganz verschwindet?

 

Ein Gedanke zu “Fragen ohne Antwort #129

  1. JAH schreibt:

    Ich befürchte eher, dass das Kinopublikum sich weiter stark Richtung Cineasten bewegt, also eine ähnliche Richtung einschlägt wie das Theater; und dass das 3-D zunehmend verschwindet.

    Gefällt mir

schreib was, ich beiße nicht ;)

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