Serie: Grand Hotel – Staffel 1

CREATOR UND SHOWRUNNER:  Ramón Campos
DARSTELLER: Yon González, Amaia Salamanca, Adriana Ozores, Eloy Azorín, Fele Martínez, Pep Anton Muñoz, Pedro Alonso, Llorenç González, Marta Larralde, Iván Morales, Paula Prendes und Concha Velasco
GENRE: DRAMA

Worum geht’s?
Der junge Julio Olmedo (Yon González) ist auf dem Weg ins Grand Hotel um seine Schwester zu besuchen, die dort arbeitet. Es stellt sich jedoch heraus, dass diese gekündigt wurde und das schon vor einiger Zeit. Julio kann sich das alles nicht so recht vorstellen, denn er kennt seine Schwester, die beschuldigt wird, einem Gast ein wertvolles Schmuckstück gestohlen zu haben. Allerdings ist sich Julio sicher, dass Christina (Paula Prendes) nie so eine Tat begehen würde. Kurzerhand gibt er sich als der neue Kellner im Hotel aus um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei schließt er schnell Freundschaft mit seinem Zimmergenossen Andrés (Llorenç González) und verliebt sich in die Hausdame Alicia Alarcón (Amaia Salamanca), die seine Farce schnell enttarnte und beschloss, ihm bei der Aufklärung des Falls zu helfen.

Kommen sich bei den Ermittlungen langsam näher. Julio (Yon González) und Alicia (Amaia Salamanca) ©Sony Entertainment Television

Kritik:
Die aus Spanien stammende Serie „Grand Hotel“ habe ich ja schon lange auf dem Schirm gehabt. Damals als auf Super-RTL noch die Werbung davon kam, wollte ich immer schon einmal wissen, worum es so geht und was die Serie so zu bieten hat. Nun bot Netflix sie im Programm an und da hatte ich sie erst einmal auf meine lange Liste gesetzt. Jetzt in den Weihnachtsferien hatte ich richtig Lust darauf, vor allem weil ich eben auch begonnen hatte „die Tuchvilla“ von Anne Jacobs zu lesen. Die Zeit in der die Serie spielt ist mir sowieso die Liebste und auf Moviepilot habe ich in einer Kurzkritik gelesen „Wer „Downton Abbey“ liebte, wird seine Freude daran haben.“
Zugegeben ist die erste Staffel von „Grand Hotel“ nicht schlecht, die Atmosphäre ist klasse und der Zeit entsprechend. Die Kostüme sind großartig und auch die Schauplätze sind wirklich traumhaft. Julio und Alicia waren mir von Anfang an sympathisch, ebenso Andrés und Kommissar Ayala (Pep Anton Muñoz). Sonst kann ich so gar keinen recht Leiden, vor allem in der Familie Alarcón sind ein paar ganz fiese Bazillen drin. Die Staffel springt von einer Intrige zur nächsten, außer Alicia scheint in der Familie jeder Dreck am Stecken zu haben, ganz schlimm ist die Hotelbesitzerin und Mutter von Alicia, Doña Teresa (Adriana Ozores). In „Downton Abbey“ ging es da harmonischer zu. Zwar hatte man dort auch seine Intrigen, Neider und Probleme, die es zu lösen gab, doch so eine Niederträchtig- und Hinterhältigkeit wie in „Grand Hotel“ kam dort nicht vor. Außerdem scheint die Serie ihr Genre „Drama“ nicht ganz so zu erfüllen, denn „Grand Hotel“ ist mehr eine Kriminalserie als eine Dramaserie. Ständig stirbt jemand, immer gibt es irgendetwas aufzuklären und immer mehr Geheimnisse der Familie Alarcón gibt es zu lüften. Auf Dauer ist es ziemlich anstrengend und doch habe ich mich auch Staffel 2 gewidmet, denn man will ja dann doch die Lösung des ganzen erfahren. Hinzu kommt, dass der Serie die Romantik fehlt. Zwar entwickelten sich zwischen Julio und Alicia Gefühle, doch so richtig romantisch ist das alles nicht, denn dafür sind beide immer viel zu beschäftigt einen Fall zu lösen.


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Empfehlung: Die Tuchvilla von Anne Jacobs
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