Serie: Gossip Girl – Staffel 1

CREATOR UND SHOWRUNNER: Stephanie Savage und Josh Schwartz
DARSTELLER: Blake Lively, Leighton Meester, Penn Badgley, Ed Westwick, Chace Crawford, Taylor Momsen, Kelly Rutherford, MAtthew Settle, KRisten Bell, Sebastian Stan, Jessica Szohr, Michelle Trachtenberg, Margaret Colin, Connor Paolo, Sam Robards, Robert John Burke und Zuzanna Szadkowski
GENRE: DRAMA, Coming of Age, Sozialdrama, Satire

Worum geht’s?
Gossip Girl“ spielt in der sogenannten „Upper East Side“, praktisch die Upper-Class oder sagen wir DIE Elite von Manhatten. Im Fokus stehen Serena (Blake Lively) und Blair (Leighton Meester), die beste Freundinnen sind. Ihre Freundschaft wird jedoch schon in der ersten Episode auf eine harte Probe gestellt, als Serena unerwartet aus dem Internat in Connecticut zurückkehrt, in das sie vor einem Jahr unerwartet gegangen war. Blair spielt die Beleidigte, da Serena ohne ein Wort fortgegangen war und spinnt indessen Intrigen. Als sie den wahren Grund für das plötzliche Verschwinden ihrer besten Freundin erfährt, spitzt sich die Lage zu, vor allem dann, als ein gewisses „Gossip Girl“ auftaucht und alles um die Upper East Side im Internet verbreitet.

Wirklich alles im Lot zwischen den beiden Freundinnen? ©The CW Leighton Meester (l., Blair) und Blake Lively (r., Serena) in „Gossip Girl“

Kritik:
In der ersten Staffel von „Gossip Girl“ passiert schon sehr viel, man lernt die Charaktere nicht nur kennen, sie bekommen auch schon richtig Tiefgang.  Intrigen scheinen in der Upper Class normal zu sein, so hatte man hiervon bereits in „Grand Hotel“ einiges gesehen. Trotz allem schafft es die erste Staffel von „Gossip Girl„, die richtige Dosis Drama zu schaffen. Besonders gut finde ich hier auch, dass auf derzeit auch noch immer aktuelle Themen der Teenager eingegangen wird. Mobbing, der oder die Neue zu sein, erste Liebe, das erste Mal, Depressionen, Selbstmord und Sehnsucht nach Anerkennung. Nur um ein paar Beispiele zu nennen. Diese Themen sind aktueller denn je, vor allem Mobbing, was eines von Blairs (Leighton Meester) Lieblingsaktivitäten zu sein scheint. Trotz allem ist Blair im Vergleich zu Serena (Blake Lively), die hier mehr oder weniger „die Nette“ darstellt, facettenreicher und charakterlich interessanter. Während Serena das „It-Girl“ ist, kämpft selbst eine Größe wie Blair um Aufmerksamkeit und möchte aus Serenas Schatten austreten. Indessen gibt es noch die Familie Humphrey, die in Brooklyn wohnt und nicht zu den „Reichen und Schönen“ gehört. Dan (Penn Badgley) und seine Schwester Jenny (Taylor Momsen) kommen neu auf die Privatschule und müssen sich gegen die verwöhnten Teenager, die sich dort tummeln behaupten. Dan gelingt das sehr gut, vor allem scheint er wohl endlich das Mädchen seiner Träume zu bekommen. Was ich an Dan mag ist sein Humor, über den ich wirklich immer herzlich lachen kann. Doch ist Dan weniger der nette Junge von nebenan, eher mehr der Langweiler. Zwar besitzt er im Gegenzug zu den anderen Herren in der Serie eine gewisse Reife, allerdings hat er mehr aber auch nicht zu bieten. Ganz anders Jenny, die manchmal rüber kommt als hätte sie eine multiple Persönlichkeitsstörung. Sie will unbedingt dazugehören und würde dafür sogar über Leichen gehen. Ich mag sie von Anfang an nicht und in den weiteren Staffeln tut sie sich selbst auch keinen Gefallen mit ihrem Verhalten. Der wirklich interessante Charakter ist Charles „Chuck“ Bass (Ed Westwick), der den unnahbaren mimt und doch kein Herz aus Stein zu haben scheint. Er birgt im Laufe der Serie noch einige Überraschungen und auch in Staffel eins hat er charakterlich schon einiges zu bieten.
Nebenbei ist auch das Kostümdesign nicht zu verachten, vor allem gefallen mir die Stücke, die für Blairs Mutter Eleanor Waldorf (Margaret Colin), die Modedesignerin ist, entworfen wurden. Blair hat mehr den Stil von Audrey Hepburn, die auch ihr Vorbild ist und das steht Leighton Meester ausgezeichnet. Während Blake Lively, die Serena mimt eher in peppigen Outfits eine gute Figur macht.
Die erste Staffel von „Gossip Girl“ ist auf jeden Fall sehenswert und das sage ich nun, als ich die Serie beim ersten Mal anschauen schon in der ersten Staffel abbrach. Aber die Geschichten um die Protagonisten sind so interessant gestaltet, dass man weiter schauen möchte und hat schon fast Suchtfaktor. Für Dramaqueens und vielleicht auch „Sex and the City„-Fans auf jeden Fall mal einen Blick wert.


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