Film: Iron Man

REGIE: Jon Favreau
DREHBUCH: Hawk Ostby , Mark Fergus, Art Marcum und Matt Holloway  
DARSTELLER: Robert Downey Jr., Terrence Howard, Jeff Bridges, Gwyneth Paltrow, Leslie Bibb, Shaun Toub, Faran Tahir, Sayed Badreya, Jon Favreau, Paul Bettany, Samuel L. Jackson, UND STAN LEE
KAMERA:  Matthew Libatique
SOUNDTRACK: ALAN SILVESTRI
GENRE:  Actionfilm, Science Fiction-Film
ENTSTEHUNGSLAND: USA

Wenn ich mich recht erinnere, war „Iron Man“ der erste Film, den ich von der ganzen Reihe gesehen habe und da hatte ich schon Blut geleckt. Superhelden mochte ich schon immer, habe ich als Kind doch auch die „Spider-Man„-Trickserie, sowie „Sailor Moon“ und „Teenage Mutant Ninja Turtles“ geschaut. Gut letztere eher, weil ich die Filme dazu schon kannte und mochte. Nach Sam Raimis Spider-Man Filmen mit Tobey Maguire in der Hauptrolle, wollte ich mehr und bekam auch mehr. Das Genre ist inzwischen so überflutet, dass man sich gar nicht mehr so recht auskennt, wer zu wem gehört und wie das alles zusammen gehört. Der Film „The Incredible Hulk“ mit Edward Norton gehört ja auch dazu, doch konnte damals wohl noch keiner so recht ahnen, wie sich das ganze Franchise entwickeln würde. „Iron Man„t machte also den Anfang und ich fand Tony Stark (Robert Downey Jr.) schon von Beginn an richtig klasse. Ich mag seine Intelligenz und auch Arroganz, außerdem gefällt mir die Technik seines Anzuges total. Es ist spannend, wie er ihn entwickelt und immer weiter ausbaut. Ganz anders als bei „Captain America: The First Avenger„, der ebenfalls einen Entwicklungsprozess vom normalen Steve Rogers (Chris Evans) bis hin zum Superhelden hat, ist die Entstehung von Iron Man spannend, unterhaltsam und interessant. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass Tony seinen Anzug einfach selbst entwickelt und baut und das auch noch aus einer brenzligen Situation heraus.
Die Kampfszenen bestehen mehr aus schießen und hau-drauf-Aktionen, da hat der Captain mit seinem Schild auf jeden Fall mehr zu bieten, allerdings kann Iron Man fliegen und das hat auch etwas für sich. Mir gefallen vor allem die kleinen Details des Anzuges, die im Laufe der Filmreihe immer weiter ausgetüftelt werden. Außerdem ist er immer wieder für eine neue Überraschung gut. Die Action ist gut gemacht, selbst wenn meistens nur geschossen und geflogen wird, fügt sie sich doch gut in die Story ein. Der AC/DC-Soundtrack tut sein übriges dazu und runden das Ganze mit einem rockigen Flair ab. Passt zu Stark, ist er doch kein sehr dezenter Mensch. Er weiß allerdings auch was er will und wie er es erreichen kann, nur bei seiner Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow), die einzige Person, die ihm am Herzen zu liegen scheint, wird er manchmal etwas schusselig. Süß, wie er da ein bisschen von seiner Arroganz ablässt und schon ein bisschen zum unsicheren Teenager mutiert. Ich finde die Chemie zwischen Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow passt einfach von Anfang an. Dies ist wohl Hauptsächlich Gwyneth zu verdanken, die ihre Rolle souverän. bodenständig, klug und sympathisch spielt.
Neben Tonys Arroganz und jeder Menge Action bietet „Iron Man“ auch viel Humor und das mag ich besonders. Ich finde ich solchen lockeren Superheldenfilmen sollte man mit Humor nicht sparen, immerhin gibt es so schon genug Dramen und wenn man die Welt rettet, kann man auch Spaß dran haben. Und das macht der Film im Grunde auch. Durch seine lockere und humorvolle Art macht er einfach Spaß und das muss auch mal sein.
Jeff Bridges (Kingsman: The Golden Circle) ist übrigens ideal besetzt und macht auch noch mit Glatze eine gute Figur. Hatte ihn fast nicht erkannt.

Alles in allem ist „Iron Man“ ein spaßiger Superheldenfilm, der doch auch ein paar nachdenkliche Momente hat. Dass er das wichtige Thema Waffenproduktion und – handel anspricht ist ein interessanter und wichtiger Aspekt. Diese Thematik fließt gut in die Handlung mit ein und dass sich selbst Tony, dessen Firma die Waffen herstellt, seine Gedanken darüber macht, finde ich gut.

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4 Gedanken zu “Film: Iron Man

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