Kino: Das Haus der geheimnisvollen Uhren

REGIE: Eli Roth
DREHBUCH: Eric Kripke
DARSTELLER: Jack Black, Cate Blanchett, Kyle MacLachlan, Sunny Suljic, Owen Vaccaro, Colleen Camp, Perla Middleton, Charles Green, Braxton Bjerken, Van Marten und Renée Elise Goldsberry
KAMERA:  Rogier Stoffers
SOUNDTRACK:Nathan Barr
GENRE:  Fantasyfilm, Horrorfilm
ENTSTEHUNGSLAND: USA

Eric Kripke (Tarzan) ist als Erfinder von Supernatural inzwischen jedem ein Begriff und auch Eli Roth (Hostel) ist dem Horrorgenre sehr zugewandt. So ist es auch nicht unüblich, dass das gemeinsame Projekt „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ mit Horrorelementen gespickt ist und nicht als reiner Zaubereifilm, sondern eher als Halloweenfilm durchgeht. Als Vorbild für das Drehbuch stand ein Schauerroman von John Bellairs aus dem Jahr 1973. Mit der Geschichte erfindet Kripke das Rad also nicht neu. Mit Owen Vaccaro (Mother’s Day) wurde der perfekte Hauptdarsteller gefunden. Souverän haucht er dem jungen Lewis Barnavelt Leben ein und wirkt mit der immer tragenden Captain Midnight Brille sofort sympathisch. Jack Black (Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot) spielt prinzipiell immer die gleiche Art von Charakter, aber jedesmal so charmant, dass man ihn einfach mögen muss. Überraschend war Kyle MacLachlan (Gravity Falls), der ruhig etwas mehr Screentime hätte haben können, aber richtig umgehauen hat mich wieder einmal Cate Blanchett (Ocean’s 8), die wirklich jede Rolle spielen kann und jede auf ihre Art und Weise besonders.
Großes Lob geht nicht nur an die Kostüm- und Maskenbildner, sondern auch an die Ausstatter. Das Haus der geheimnisvollen Uhren ist wahrlich ein gelungenes Set, fantasievoll gestaltet mit Liebe zum Detail. Besonders das Fenster am Treppenaufgang ist sehr kreativ und erinnert ein wenig an die bewegenden Bilder in Harry Potter. Auch der Garten und die einzelnen Kürbisse können sich sehen lassen und geben dem Film die richtige Atmosphäre. Neben den Gruselaspekten bietet „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ aber auch magische Momente, wie in der Szene, in der Jonathan Barnavelt (Jack Black) das Universum in den Garten zaubert. Für reichlich Witz ist ebenfalls gesorgt, vor allem weil das Haus selbst so viel bietet, wie einen lebendigen Sessel oder ein Klavier, das von selbst musiziert.
Um das Geheimnis zu lüften wird der Zuschauer selbst mit eingeladen zu rätseln, allerdings ist das Rätsel nicht sehr schwer zu lösen. So ist der Plot ein wenig zu vorhersehbar, allerdings macht es Spaß, die Protagonisten auf ihrer Entdeckungstour zu begleiten.
Alles in allem ist „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ ein kurzweiliger Spaß, der sich dennoch lohnt einmal gesehen zu haben.

Kinopolis

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