Film: Skin Creepers

Eine schöne Überraschung lag da auf meinem Schrank im Flur, als ich aus dem Urlaub zurück kam und die Post durchsah. Botchco Films hat mir vorab ein Presseexemplar von „Skin Creepers“ zugesendet und als ich die Inhaltsangabe las, war ich schon sehr neugierig, was das genau für ein Film ist. 

REGIE: Ezra Tsegaye
DREHBUCH:Ezra Tsegaye und Sebastian Kühne
DARSTELLER: Nicolás Artajo, Nicolas Szent, Barbara Prakopenka, Dieter Landuris, Mai Duong Kieu, Milton Welsh, Micaela Schäfer, Annika Strauss, Sesede Terziyan, Thomas Schmuckert, Hans Jürgen Alf, Judith Wegner und Ben Zimmermann
KAMERA:  Johannes Funk 
SOUNDTRACK: Simone Cilio
GENRE:  Independent-Komödie, HORRORFILM
ENTSTEHUNGSLAND: Deutschland

In „Skin Creepers“ geht es um zwei junge, erfolglose Filmschaffende, die einen Pornofilm drehen wollen. Womit sie allerdings nicht rechneten war, dass ihr berühmter Pornostar von einem Dämon besessen wird und sie sich mit dem Bösen persönlich konfrontiert sehen würden.Das klingt schon einmal ganz witzig und anschließend war es das auch. „Skin Creepers“ ist eine lustige Independent-Komödie mit schaurigen Elementen und einfachen aber gut gestalteten Kulissen. Die Eröffnungsszene erinnerte mich ein wenig an die Exorzismus-Szene aus „Constantine“ und das gefiel mir schon sehr. Auch die Effekte sind sehr gelungen und die ein oder andere Einspielung lässt dem Zuschauer das Blut in den Adern gefrieren. Als dann die beiden Protagonisten Daniel (Nicolás Artajo) und Ben (Nicolas Szent) auf den Plan treten, wird es einfach nur noch lustig, wie sie versuchen ihr Filmprojekt zu verwirklichen und sich ihnen dabei wieder und wieder Steine in den Weg legen. Nicolas Szent spielt seine Rolle sehr gut, während Nicolás Artajo manchmal ein wenig hölzern und unsicher wirkt. Aber auch er schafft es seinem Charakter die richtigen Züge zu geben, sodass sich der Zuschauer ein Bild von ihm machen kann. Allerdings ist es Barbara Prakopenka, (Blind ermittelt – Die toten Mädchen von Wien) die alle an die Wand spielt. Man merkt wirklich, ab wann ihre Figur besessen ist und ab da wird es in „Skin Creepers“ auch richtig blutig. Richtig in Fahrt kommt der Streifen allerdings erst mit dem Auftritt von Dieter Landuris (In aller Freundschaft), der einen erfolglosen Prediger spielt und den Exorzismus durchführen soll.

Leider ist der Ton ein bisschen zu leise, dafür können sich die visuellen Effekte sehen lassen. „Skin Creepers“ hat seine Momente, auch wenn die Protagonisten sehr klischeebelastet sind. Allerdings könnte das von den beiden Drehbuchautoren Ezra Tsegaye und Sebastian Kühne auch so gewollt sein.

Skin Creepers“ darf man nicht zu ernst nehmen, sonst wird mal wohl nicht glücklich mit ihm. Der Film hat zwar einige Logiklöchern und Klischees, ist aber durchaus ein gelungenes Low-Budget-Projekt, das Spaß macht, wenn man sich darauf einlässt.

Vielen Dank Ezra Tsegaye für das Presseexemplar. 

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