Serie: Game of Thrones Staffel 8: Wie hat dir die 5. Episode gefallen?

– ACHTUNG SPOILER –

© HBOEntertainment

Ich muss schon sagen, dass ich diese Episode stellenweise ziemlich spannend und erschütternd fand. Viele Emotionen, viele epische Zweikämpfe. Ich frage mich aber schon seit Episode 4 warum der zweite Drache hat sterben müssen. Immerhin  hätten beide die Flotte schon vorher niederbrennen können. Warum Daenerys überhaupt mit ihnen darüber flog, war sowieso ein bisschen unlogisch. Einfach nur zum Vergnügen? Oder habe ich irgendwas verpennt?
Wo wir schon bei Daenerys sind, die mochte ich ja mal, aber seit Staffel 7 wird sie mir mehr und mehr unsympathischer. Ihre Entscheidung in Folge 5 der 8. Staffel, den Krieg für sich etwas persönliches zu machen erläutern die Produzenten und Autoren so, dass sie von all ihren engen Vertrauten verraten worden war oder diese eben verstarben. Sie ist immer alleine und alles wurde ihr genommen. Naja kein Grund tausende von unschuldigen qualvoll zu töten, noch dazu, wenn diese sich schon ergeben hatten. Für mich war das regelrecht ein Schock und auch die darauffolgenden Szenen waren sehr von Grausamkeit geprägt. Allerdings muss ich sagen, dass sie technisch fabelhaft waren. Der Schnitt war großartig gesetzt und auch die Kameraführung. Habe schon lange nicht mehr so ein Meisterwerk an Kamera- und Schnittkunst gesehen. Hat mir ein wahres Vergnügen bereitet. Die Szene zwischen Tyrion und Jamie war ebenfalls großartig. Die Episode hatte gute Momente und tatsächlich fand ich sie spannender als Episode 3 mit der epischen Schlacht, die gar nicht so episch war.

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5 Gedanken zu “Serie: Game of Thrones Staffel 8: Wie hat dir die 5. Episode gefallen?

  1. Stepnwolf schreibt:

    Ja, gab schon ein paar gut gefilmte Momente und nun haben auch endlich fast alle Figuren ihre Bestimmung gefunden (oder ein weißes Pferd). Der Turn von Daenerys zur Mad Queen ist aber in dieser kurzen Zeit (sind ja eigentlich nur 2 Folgen in denen die meisten Verluste zu verzeichnen waren) einfach so dahingeklatscht und für die Figur nicht nachvollziehbar. Da hilft es auch nicht, wenn sie die ganze Zeit einen irren Blick aufsetzt. Das macht die ganze Sache nicht glaubwürdiger.

    Ich hab sowieso generell ein Problem vor allem mit den weiblichen Figuren der Serie, die zurückliegend sehr oft so stark und unabhängig gezeichnet waren, aber fast alle in der letzten Staffel diesen Nimbus verlieren oder eh keine Rolle mehr spielten (Brienne, Asha). Die einzig wirklich noch interessante weibliche Figur (Sansa) wird wahrscheinlich auch nichts mehr beitragen. Obwohl das zum Ende natürlich nochmal einen schönen WTF-Moment produzieren könnte.

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  2. Wortman schreibt:

    Da ging es dir ähnlich wie mir. Das mit den Drachen und Schiffen habe ich auch nicht ganz kapiert in der vierten Folge…

    Ich war auch geschockt als sie die Stadt angriff, obwohl sie sich schon ergeben hatte. Und echt heftig, wie „blind“ Grauer Wurm ihr folgt und die Soldaten, die sich ergeben haben niedermetzelt.
    Bin gespannt, wer am Ende auf dem Thron sitzt.
    Die Wetten laufen für Sansa auf dem Thron und Arya tötet Deanerys.

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  3. Katharina schreibt:

    Das mit der Flotte hat mich auch gestört. Ebenso, dass die Goldenen so schnell überrannt wurden.
    Danys Turn hab ich auch kommen sehn. Ich mochte sie aber ehrlich gesagt nie. Das sie durchknallt finde ich nur logisch, wenn man sich ihre Geschichte und ihre Familie ansieht.
    Ich fand Cerceis und Jaimes Tode sehr gut. Sie wurden in ihrem eigenen Kartenhaus begraben.
    Ich hab aber mega Angst vor der letzten Folge. Ich hoffe sie bleiben konsequent.
    Grüße, Katharina

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  4. christianneffe schreibt:

    Schockierend fand ich leider nur – wie schon in den letzten beiden Folgen – wie mies die Drehbücher inzwischen geworden sind und wie sehr man sich nur noch auf eine zugegeben imposante Inszenierung verlässt, die aber nie die eigentliche Stärke dieser Serie war. Wenn die Charaktere aber plötzlich vollkommen unglaubwürdig werden bzw. ihre Charakterentwicklung vollkommen aus dem Ruder läuft, vergeht bei mir jegliche emotionale Involviertheit. Ich saß eigentlich nur da und habe das alles mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen. Kein Vergleich zur Red Wedding oder Ned Starks Enthauptung.

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