Filmrezension: New Year’s Eve

New Year’s Eve“ ist ein Episodenfilm, den man sich mal zum Jahreswechsel ansehen kann, wenn sonst nichts anderes zur Hand ist.

INHALT:
New Year’s Eve“ ist ein Episodenfilm von Romantikspezialist Garry Marshall mit Sarah Jessica Parker, Michelle Pfeiffer, Ashton Kutcher, Hilary Swank und Zac Efron.

New Year’s Eve“ erzählt Geschichten unterschiedlicher Menschen, die den Jahreswechsel feiern und in irgendeiner Weise in Verbindung stehen. Da gibt es die junge Mutter Kim (Sarah Jessica Parker), die unbedingt mir ihrer Tochter, die gerade im Teenageralter ist, feiern möchte. Doch ihre Tochter Hailey (Abigail Breslin) hat andere Pläne. Dann den Neujahrsmuffel Randy (Ashton Kutcher), der zusammen mit Elise (Lea Michele) im Aufzug stecken bleibt und Claire (Hilary Swank), die mit der Aufgabe betreut wird, den berühmten Times Square Ball kurz vor Mitternacht hinabgleiten zu lassen und anzumoderieren. Jeder hat andere Erwartungen an diesen Abend, manche sogar gar keine.

MEINUNG:
Ich habe mich nicht im Datum geirrt, der Film ist nur der nächste in meiner Liste gewesen und überraschenderweise hatte ich den noch nie gesehen. „New Year’s Eve“ ist ein Episodenfilm wie jeder andere. Jede Person steht im Zusammenhang zu der anderen oder lernt eine kennen, die es tut. Der Film beinhaltet verschiedene Geschichten, die sich am Ende zusammen führen. Als Zuschauer*in rätselt man natürlich die ganze Zeit, wer wie zu wem steht und wie es am Ende ausgehen wird. Natürlich erhofft man sich ein Happy End, das ist üblich bei solchen Filmen.
Die Handlung ist schlicht gestrickt und der Film packt auch diverse Stereotypen aus. Ganz fürchterlich zu ertragen sind Jon Bon Jovi (Cry_Wolf), der wohl Platz im Kalender hatte und Katherine Heigl (Firefly Lane). Allein schon sein erster Auftritt im Film ist furchtbar klischeehaft. Angenehm dagegen sind Ashton Kutcher (No Strings Attached) und Lea Michele (Scream Queens) deren Charaktere eine nette Geschichte erzählen. Der Auftritt von Héctor Elizondo (Mother’s Day) hat mich irritiert, da hatte ich das Gefühl vorher etwas verschlafen zu haben, aber dem war nicht so. Irgendwie hatte er einen großen Auftritt gebraucht und dabei wollte man besonders lustig sein. Zac Efron (Scoob!) versucht hier Michelle Pfeiffer (French Exit) glücklich zu machen und Til Schweiger (Die Hochzeit) duelliert sich im Krankenhaus mit einem anderen werdenden Vater. An sich erzählt „New Year’s Eve“ nicht viel und auch nicht wirklich Geschichten, die mich richtig berührten. Auch gab es keinen Charakter, den ich richtig mochte. Wobei Sarah Jessica Parker (Escape from Planet Earth) war zauberhaft. Auch an den Soundtrack erinnere ich mich nicht mehr genau, dafür habe ich jetzt den Song von ABBA im Kopf. Ach doch der Song mit Jon Bon Jovi und Lea Michele war ganz gut.
Man kann nicht viel über „New Year’s Eve“ sagen, es ist ein Film, den man mal schauen kann und zwischendrin sogar ein bisschen unterhaltsam ist. Das Highlight darin war auf jeden Fall Josh Duhamel (Love, Simon), den ich eben beinahe vergessen hatte zu erwähnen. Dessen Charakter hatte eine wirklich lustige und romantische Geschichte zu erzählen. Auch eine furchtbare Szene ist die Krankenhausszene mit Hilary Swank (The Hunt), als eine Krankenschwester auf sie zukommt und fragt, ob sie sehen will, wie sie hier Silvester feiern. So endet sie auf der Babystation der Neugeborenen. Auch unglaublich klischeehaft und ganz ehrlich, nicht jede Frau freut sich über so etwas.

FAZIT:
New Year’s Eve“ kann man mal schauen, wenn man gerade nichts anderes zu Hand hat oder einfach zum Jahreswechsel, um am Ende des Film anzustoßen. Er hat keine tiefgründigen Stories, Charaktere oder großartigen Momente.


TRAILER: ©Warner Bros. Pictures Germany

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4 Kommentare zu „Filmrezension: New Year’s Eve

  1. der rangiert hier bei mir unter der Rubrik „kann man sehen, muss aber nicht sein“ bzw. netter Versuch, etwas ähnlich erfolgreiches wie Love Actually auf die Beine zu stellen, aber das war’s dann auch schon.

    Das einzige, was mir hier wirklich gefallen hat, war die Umsetzung von Michelle Pfeiffers Bucket List, u.a. wie sie „einmal um die Welt“ fahren und wie das dann endet.

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    1. Ja so ungefähr. Ich fand „Valentines Day“ auch schon nicht so toll und habe den sogar mit dem hier verwechselt. Deswegen dachte ich auch, ich hätte „New Years Eve“ schon gesehen. Es ist wirklich ein netter Versuch, aber er hat einfach keine großartigen Momente.

      Die Bucket List hat mir auch am besten gefallen und sollte ich mal New York besuchen, muss ich unbedingt diese Ausstellung ansehen, wo diese Miniaturstädte sind. Das sah toll aus. Fand seine Ideen gut. Daraus hätte man mehr machen können. Hätte aber auch nicht gedacht, dass er sie am Ende abknutscht xD

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