Filmrezension: Der Lorax

The Lorax“ ist eine nette Buchverfilmung mit wichtiger Botschaft.

INHALT:
Der Lorax“ ist ein Animationsfilm von Chris Renaud und Cinco Paul mit Danny DeVitoZac Efron, Ed Helms, Betty White und Taylor Swift.

Der Film „Der Lorax“ erzählt die Geschichte des gleichnamigen Buches von Dr. Seuss. Darin geht es um den den Teenager Ted (Zac Efron), der in einer Stadt ohne Bäume und Pflanzen wohnt. Alles ist aus Plastik. Als das Mädchen, für das er schwärmt sagt, sie würde denjenigen sofort heiraten, der ihr einen echten Baum schenkt, macht er sich an die Recherche, um herauszufinden, wie er einen echten Baum beschaffen konnte. Seine Großmutter (Betty White) erzählt ihm, er solle den Once-ler (Ed Helms) aufsuchen, der würde ihm weiter helfen können. So macht sich Ted auf den Weg außerhalb der Plastikstadt, um den Once-ler zu finden. Dieser berichtet ihm von der Zeit, als es noch Bäume gab und welch seltsames Wesen Der Lorax (Danny DeVito) war. Wird Ted durch die Erzählungen des Once-ler einen echten Baum erhalten und seine große Liebe erobern können?

MEINUNG:
Die Geschichte des Lorax (Danny DeVito) ist für Kinder gemacht, aber sie spricht auch die Erwachsenen an. Besonders gelungen finde ich hier die Animation des Lorax, der sehr kreativ umgesetzt wurde und dem Original gerecht wird. Das Buch habe ich nie gelesen und kannte die Geschichte vorher auch nicht. Ein paar Dinge sind geändert worden, so gibt es in dem Buch nur den Once-ler (Ed Helms) und den Jungen Ted (Zac Efron). Dessen soziales Umfeld wird im Buch nicht thematisiert, ebenso gibt es auch keinen Bösewicht wie im Film. Das Böse symbolisiert die Ausrottung des Waldes und das war der eigentliche Kernpunkt der Geschichte. Warum hier ein Bösewicht entworfen wurde, der seinen Lebensunterhalt mit Sauerstoff verdient ist mir insofern so klar, dass man dann etwas Action einbauen kann. Außerdem stehen Zuschauer*innen auf Fieslinge. Hier das Böse nur als den Menschen zu sehen, der der Natur schadet, war wohl zu komplex für die Kinder, für die der Film definitiv gemacht ist. Da spricht schon die ganze Aufmachung dafür. Alles ist bunt, überdreht und fast Schlaraffenlandartig gestaltet. Optisch mag das für Kinder toll aussehen, lenkt aber auch viel zu sehr vom Wesentlichen ab. Leider geht nämlich ein gutes Stück an Lerneffekt verloren, mit dieser quietsche bunten Welt und dem Bösewicht. Das Buch soll doch genau bewirken, dass ein Umdenken stattfindet und das schon bei den Kleinen.
So wird „Der Lorax“ leider wieder einer von vielen Animationsfilmen, der mit Gesang, einem Helden, einer Liebesgeschichte und einem Bösewicht alles abdeckt was unterhält. Ich mag Musicals ja wirklich, aber das Gesinge in diesem Film hat mich schon ein bisschen genervt.
Wenn man sich den Film also unabhängig vom Original und von der eigentlichen Aussage ansieht, kann man den schon schauen. Er macht auch irgendwie Spaß, ist an manchen Stellen sogar lustig und die Figuren sind sympathisch. Besonders gelungen ist Teds (Zac Efron) Großmutter (Betty White), die ein wirklich schrulliger, aber auch lustiger Charakter ist. Sonst gibt es so die Stereotypen, das macht den Film wieder so „typisch“.
Die Wahl der Synchronsprecher ist hier vorzüglich getroffen, denn niemand hätte dem Lorax besser eine Stimme geben können als Danny DeVito, der ihn im englischen Original und auch in der Deutschen Synchronisation spricht. Zacs Synchronisationsarbeit mag ich sowieso total. Da machte zuhören einfach schon Spaß. Selbst Taylor Swift hat einen guten Job gemacht. Sie ist wohl doch auch ein kleines Allroundtalent.

FAZIT:
Der Lorax“ ist ein Animationsfilm, den man mal ansehen kann, wenn man sich darauf einlässt. Nett erzählt mit vielem aufgedrehten Drumherum und charmanten Charakteren. Kindern sollte man jedoch die Kernaussage vermitteln und besprechen. Ich finde es ist ein wichtiges Thema, das heute präsenter ist als denn je.


TRAILER: ©Universal Pictures | Movieclips Trailers | junebugreview

Hier noch ein paar kleine Einblicke in die Synchronarbeit, was ich auch immer sehr interessant finde.

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ANDERE MEINUNGEN ZUM FILM:
Filmfutter.com
„Der Lorax ist bunt, laut und sehr kinderfreundlich, doch seine simple Moral geht in den überladenen und scheinbar für ADHS-Kinder konzipierten Bilder schnell unter.“

Ein Kommentar zu „Filmrezension: Der Lorax

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