Filmrezension: Parkland

Parkland„, belanglose Streifen über das Kennedy Attentat, was keinerlei Eindruck hinterlässt.

INHALT:
Parkland“ ist ein Drama von Peter Landesman mit Zac EfronMarcia Gay Harden, Tom Welling und Paul Giamatti.

In „Parkland“ setzt Peter Landesman (The Secret Man) seinen Fokus auf die Geschehnisse nach dem Attentat auf John F. Kennedy. Er beleuchtet dabei die Geschichte aus der Sicht der Krankenhausangestellten im Parkland Memorial Hospital, die um sein Leben kämpften. Außerdem wird die FBI Arbeit unter die Lupe genommen, ebenso die Erlebnisse des Dokumentarfilmers Abraham Zapruder (Paul Giamatti), der das Attentat zufällig gefilmt hatte, als er einen Film über die Parade drehen wollte.

MEINUNG:
Parkland“ sah von der Werbung und den Plakaten her gut aus und wurde scheinbar auch als DAS Ereignis des Jahres 2013 erwartet. Leider kann der Film dem in keiner Weise gerecht werden. Der einzige spannende Moment bietet sich Anfangs, als John F. Kennedy ins Krankenhaus eingeliefert wird und das Krankenhauspersonal um sein Leben kämpft. Man weiß bereits wie es endet und doch fiebert man mit und bangt um das Überleben des Präsidenten. Danach wird es in „Parkland“ ziemlich ruhig, zu ruhig für meinen Geschmack. Der Film kann leider keinerlei Spannung aufbauen und dümpelt von einer Szene in die andere nur so dahin. Schauspielerisch kann sich hier niemand wirklich entfalten oder sein Können preis geben, das lässt allein schon das Drehbuch nicht zu. Wobei mir Paul Giamatti in seiner Rolle sehr gut gefiel, er hat das Beste herausgeholt. James Badge Dale war in seinen Szenen ebenfalls gut und Tom Welling (Smallville) konnte zu dem Film noch irgendetwas positives beitragen.
Parkland“ bietet keinerlei neue Details auf das Geschehen, interpretiert jedoch auch nichts neues hinein. Nach und nach wird das Attentat abgearbeitet und der Verlauf rekonstruiert, so wie man es auch schon in anderen Berichten las oder Filmen sah. Landesman setzt hier auf große Dramatik und setzt das ganze als eine große Tragödie in Szene, die ganz Amerika erschüttert und alle zum weinen bringt. Natürlich will ich das an dieser Stelle nicht abwerten, es war tragisch, erschreckend und erschütternd. Doch Regisseur und Drehbuchautor Landesman lässt das alles so aussehen, als würden sämtliche Amerikaner in schwere Depressionen verfallen. Bestimmt hat es den einen mehr getroffen als den anderen, aber das empfand ich doch ein wenig überdramatisch.
Viel bleibt von „Parkland“ nicht hängen, tatsächlich erinnere ich mich kaum an den Rest des Filmes.

FAZIT:
Parkland“ ein wirklich unspektakulärer Streifen, von dem kaum etwas im Gedächtnis bleibt. Das einzige was glänzt ist der Cast und der war hier schlichtweg unterfordert.


TRAILER: ©Universum Film | LEONINE Studios

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4 Kommentare zu „Filmrezension: Parkland

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