Serie: Para – Wir sind King – Staffel 1

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Para – Wir sind King„, realistisch dargestellte Dramaserie über Frauen in der Blüte ihrer Jugend, die es nicht einfach haben.

INHALT:
Para – Wir sind King“ ist eine 6-teilige Drama-Serie von Özgür Yildirim mit Jeanne GoursaudJobel MokonziSoma Pysall und Roxana Samadi.

Zurück in der Welt von „4 Blocks“ in Berlin, allerdings ein paar Straßen weiter erzählt „Para – Wir sind King“ die Geschichte 4 Freundinnen in Berlin-Wedding, die auf der Suche nach ihrem Glück sind.

Jazz (Jeanne Goursaud), Fanta (Jobel Mokonzi), Hajra (Soma Pysall) und Rasaq (Roxana Samadi) wuchsen auf den Straßen des rauen Berliner-Wedding auf. Jetzt wo sie kurz davor sind erwachsen zu werden, stehen die Frauen vor einer ungewissen Zukunft. Sie haben große Träume, da macht ihnen ein zufälliger Fund Hoffnung auf schnelles Geld. Der Kampf zwischen Spaß und Vernunft stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Kann ihre Freundschaft der neuen Situation standhalten?

Para – Wir sind King“ ist ein Spin-Off der Serie „4 Blocks“. Hier erzählen die Macher die weibliche Version des Berliner Mafia Dramas, das mit vielen Gastrollen aus der ersten Serie versehen ist.

MEINUNG:
Para – Wir sind King“ erzählt in 6 Episoden die Geschichte 4 Frauen, die vor dem Beginn ihres Lebens stehen. Schule, Knast, Hochzeit und Jobperspektiven beschäftigen Jazz (Jeanne Goursaud), Fanta (Jobel Mokonzi), Hajra (Soma Pysall) und Rasaq (Roxana Samadi). Für keine von ihnen ist es leicht, denn Berlin Wedding ist ein hartes Pflaster, dazu müssen sie sich mit Fremdenfeindlichkeit befassen und rutschen auch in eine kriminelle Szene ab. Die Geschichte ist sehr glaubhaft und realistisch erzählt. Es gibt keinen Moment, in dem ich dachte, dass es nicht so sein könnte. Nichts ist geschönt oder über dramatisiert, wie in so manchen Hollywoodfilmen, mit ähnlicher Thematik. Die Darstellerinnen spielen sehr gut, in jeder Minute kaufte ich ihnen die Rolle ab. Jede füllte ihren Charakter aus und erschuf wahre Persönlichkeiten. Der Fokus liegt hier Hauptsächlich auf der Geschichte von Hajra (Soma Pysall), die erst einmal aus dem Gefängnis kommt und auf Bewährung ist. Die Geschichten der anderen flechtet sich so mit ein und werden nur teilweise richtig herauskristallisiert. Vielleicht wird das in den nächsten Staffeln noch weiter ausgebaut.
Ebenfalls gefiel mir an „Para – Wir sind King„, dass Rasaq (Roxana Samadi), die vor einer arrangierten Hochzeit steht, selbst entscheiden kann, ob sie das will und ihr Vater da nicht so streng ist. Das gibt es auch, denn es ist nicht in jeder Familie so, dass es streng und kompliziert ist. Hier haben Vater und Tochter ein tolles Verhältnis miteinander, sie darf frei entscheiden und kann immer mit ihrem Papa reden. Es war schön, hier mal die andere Seite zu sehen und nicht immer das übliche. Auch das Thema Rassismus an der Schule wurde aufgegriffen, was ich ebenfalls als positiv empfand. Da ich lange nicht mehr in der Schule bin und ich in der Arbeitswelt auch nie damit konfrontiert war, da meine bisherigen Arbeitgeber:innen sehr tolerante Menschen waren, war mir nicht bewusst, wie krass das heute noch ist. In meiner Schulzeit gab es das nicht, wir waren alle respektvoll zueinander, klar wurde mal jemand gemobbt, aber nicht wegen der Herkunft. In einem Post von Kerstin Kassner, wurde das Thema auch einmal angesprochen, da wurde mir klar, dass Rassismus an Schulen viel häufiger vorkommt, als mir bewusst wurde. Es gibt wirklich Lehrer, die andere wegen ihrer Herkunft diskriminieren. So geht es Fanta (Jobel Mokonzi), die auch ein paar Probleme zu Hause hat.
In „Para – Wir sind King“ werden viele wichtige Themen angesprochen, Rassismus, Sexismus, Drogenkonsum und Gewalt. Jedoch wird keines davon mit sanften Pfoten angefasst sondern messerscharf angesprochen und erörtert. Aber es gibt nicht nur Drama in dem Spin-Off von „4 Blocks“, sondern auch mal schöne Momente. Vor allem wenn die 4 Freundinnen etwas aushecken, zusammen sitzen oder sich gegenseitig unterstützen.
Manchmal gibt es jedoch auch hysterisches Gekreische, wenn eine der Mädchen so richtig aufgebracht ist. Da braucht man ein paar starke Nerven und Ohren, vor allem wenn man dann noch hören möchte, was sie bedrückt. Das empfand ich ein wenig als anstrengend. Auch ist „Para – Wir sind King“ nicht ganz klischeefrei, aber das ist okay, darüber kann man wegsehen.
Richtig gut gefiel mir auch der Soundtrack von Timo Pierre Rositzki (Grenzgänger). Lange habe ich nicht mehr so eine schöne Titelmelodie in einer Serie gehört.

FAZIT:
Para – Wir sind King“ erzählt ernsthaft und glaubwürdig die Geschichte von 4 Mädchen aus dem Berlin-Wedding Viertel. Die Charaktere sind sofort sympathisch und liegen dem Publikum schnell am Herz. Auf die nächste Staffel bin ich jetzt schon gespannt.


TRAILER: © 2021 Turner Broadcasting System Europe Limited – a WarnerMedia Company | W & B Television GmbH & Co.

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ANDERE MEINUNGEN ZUR SERIE:
n-tv
„Mitreißend Rund viereinhalb Stunden allerbeste Serienunterhaltung. Atmosphärischer kann man den Wedding kaum erzählen.“
Tagesspiegel
„Girlpower im Brennpunktkiez. Facettenreich, authentisch, cool.“
Spiegel
„»Para« hat das Zeug, die junge, weibliche Wedding-Version von »4 Blocks« zu werden.“
Musikexpress
„Stimmungsvoll und klug erzählt. Äußerst sehenswert.“
SWR
„Mitreißend gespielt und knackig geschrieben.“
FAZ
„Großartige Coming-of-Age-Geschichte von vier Freundinnen, wahrhaftig Dialoge und manchmal echte Situationskomik.“
TV-Spielfilm
„Die weibliche Perspektive und die packende Inszenierung sorgen für erfreulich frischen Wind in der deutschen Serienlandschaft.“
Tormund
„Die 4 Mädels haben mir eine Menge Spaß gemacht. Ich war beeindruckt und hoffe alle Darstellerinnen irgendwann auch mal in anderen wertigen Produktionen wiederzusehen.“

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