Filmrezension: Train to Busan

Nun ist der vierte Sonntag des Horroroktobers da und wieder habe ich einen Kommentar zu verschenken. Diese Woche geht er an Moviepilot FrEAk0. Viel Spaß beim Lesen, gerne kann noch mitgemacht werden! 

Train to Busan„, spannender Zombiefilm mit bewegenden Momenten.

INHALT:
Train to Busan“ ist ein südkoreanischer Zombiefilm von Yeon Sang-ho mit Gong Yoo, Kim Su-an, Ma Dong-seok und Jeong Yu-mi.

Seok-woo (Gong Yoo) ist mehr mit seiner Arbeit beschäftigt als mit seiner Familie. Aus diesem Grund hat ihn seine Frau auch verlassen. Um nun wieder ein besseres Verhältnis zu seiner Tochter Su-An (Kim Su-an) aufzubauen, geht er ihrem Geburtstagswunsch nach und fährt mit ihr nach Busan zu ihrer Mutter, die sie seit der Scheidung kaum gesehen hat. Doch die Reise entpuppt sich als eine Talfahrt zwischen Leben und Tod, denn überall lauern Zombies, die nach frischem Fleisch zehren. Für die Fahrgäste ist es unmöglich, aus dem Hochgeschwindigkeitszug zu entkommen, also müssen sie sich auf engsten Raum und ohne Fluchtmöglichkeit durchschlagen. Werden Seok-woo (Gong Yoo) und seine Tochter Su-An (Kim Su-an) überleben?

MEINUNG:
Train to Busan“ war auch einer der Filme, der nie mein großes Interesse geweckt hat. Vermutlich lag das an seinem Hype oder an der Thematik, die ich immer wieder vergessen hatte. Nun wurde er mir vorgeschlagen und ich dachte mir, ich riskiere doch mal einen Blick. Tatsächlich mag ich Zombiefilme gerne, auch wenn es mittlerweile tausende davon gibt. Viele gleichen sich, manche sind witzig und wieder andere können aus der Masse herausstechen. „Train to Busan“ ist so ein Film. Geschickt verbindet Park Joo-suk in seinem Drehbuch Dramaturgie und Horror und wirkt dabei in keiner Sekunde klischeehaft. Die Zombies sind hier besonders schnell, was die Spannung auf ein 10-faches erhöht. Schnell sieht man sich als Zuschauer:in mit fiebern, wenn die Biester auf die Protagonist:innen los stürmen, das Herz rast, der Atem stockt. „Train to Busan“ hat nicht nur solch actiongeladene und schnelle Szenen, sondern auch ruhige Phasen, in denen die Spannung jedoch nicht abnimmt. Im Dunkeln kriechen Seok-woo (Gong Yoo) und die anderen Überlebenden im Zug über die Gepäckfächer und dürfen keinen Laut von sich geben. Hierbei habe ich fast die Luft angehalten. Jeder der Charaktere hat eine interessante Geschichte zu erzählen, auf die man nur einen kurzen Blick werfen kann, dennoch wachsen sie dem Publikum schnell ans Herz. Emotionale Szenen runden den Film ab und Young-gyu Jangs Soundtrack hebt gewisse Szenen perfekt hervor. Eine Zombieapokalypse, die sich Hauptsächlich in einem Hochgeschwindigkeitszug abspielt ist eine neue und sehr originelle Idee. Für die Hauptpersonen ist es schwieriger, dem zu entfliehen, was das Thema auch wesentlich spannender macht.
Bis es allerdings soweit kommt, braucht „Train to Busan“ eine gewisse Anlaufzeit, was den Einstieg etwas erschwert. Zum Ende hin gibt es dann viele Szenen, die vorhersehbar sind, könnte aber auch damit zusammen hängen, dass diese für andere Filme, die ich gesehen habe, verwendet wurden.

FAZIT:
Train to Busan“ ist ein außergewöhnlicher Zombiefilm, der viel Spannung erzeugt und nicht mit üblichen Klischees spielt. der Einstieg dauert ein bisschen, allerdings, wenn es dann mal los geht, kann man die Augen nicht mehr vom Bildschirm nehmen.


TRAILER: ©Ascot Elite | KinoCheck 

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10 Kommentare zu „Filmrezension: Train to Busan

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